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Wandel der Wohnungsmärkte im Kreis Unna


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21. September 2010

Wandel der Wohnungsmärkte im Kreis Unna

Studienprojekt der TU Dortmund vorgestellt

Kreis Unna. (PK) Der Kreis Unna verfügt über vielfältige interessante Wohnlagen. Um auch zukünftig als attraktiver Wohnstandort wahrgenommen zu werden, insbesondere unter dem Aspekt des demografischen Wandels, sind gezielte Untersuchungen erforderlich.

 

Ein Zwischenbericht zu einer derzeit laufenden Studie zum Wandel der Wohnungsmärkte und den Handlungsmöglichkeiten der Kommunen wurde im Planungsausschuss unter Vorsitz von Günter Bremerich (CDU) vorgestellt. Referentin in der Sitzung am 15. September war die Projektleiterin an der Technischen Universität Dortmund, Dr. Anja Szypulski.

 

Studierende der TU Dortmund und der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster beschäftigen sich seit April mit der Analyse der Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Wohnungsmarkt. Die Untersuchungen beziehen sich auf die Kreise Unna und Steinfurt sowie den Hochsauerlandkreis. Im Kreis Unna werden die Städte Lünen, Selm, Schwerte und Unna genauer betrachtet.

 

Kriterien für die Auswahl der Kommunen waren unter anderem die Größe und Lage der Kommunen, die örtlichen Wohnungsmarktbeobachtungen und die Möglichkeiten der Wohnungsbauförderung. In die Studie werden außerdem Expertenbefragungen mit einbezogen, unter anderem von ortsansässigen Architekten, Bau- und Mietervereinen, Immobilienmaklern, Vertretern von Sparkassen, Politikern sowie anderen kommunalen Akteuren.

 

Als Zwischenergebnisse der Studie hob Dr. Szypulski hervor, dass das altengerechtes Wohnen mittlerweile in allen Kommunen ein wichtiges Thema ist und bereits vielerorts durch die zunehmenden Angebote an seniorengerechtem Wohnen deutlich werde.

 

Ausschussvorsitzender Günter Bremerich fasste die Aussagen zusammen und unterstrich, dass der demografische Wandel auch auf dem Wohnungsmarkt deutliche Auswirkungen haben werde und die Ergebnisse dieser Studie, wichtige Erkenntnisse auch für zukünftig zu treffende politische Entscheidungen aufzeigen werde. Die endgültige Auswertung der TU-Studien wird im Frühjahr 2011 erwartet.




Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Susanne Kronenberg, Fon 02303 27-1113, E-Mail susanne.kronenberg@kreis-unna.de
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