
Der Grünenantrag wurde zum Fundament für einen gemeinsamen Antrag von SPD und FDP, den schließlich die CDU mit einer Ergänzung abrundete. Deutlich gemacht wurde per Beschluss nicht nur der hohe Stellenwert eines inklusiven Gemeinwesens, verabschiedet wurden auch konkrete Maßnahmen.
So wird die Verwaltung bis Frühjahr 2011 eine Bestandsaufnahme über Planungen und bereits realisierte Maßnahmen vorlegen. Diese Bestandsaufnahme wird gemeinsam mit dem inhaltlich sehr detaillierten Grünenantrag Basis für die Beratung in den Ausschüssen des Kreistages sein. Bis zum Sommer 2011 soll die Verwaltung einen Aktionsplan „Inklusives Gemeinwesen“ vorlegen, der dann im Herbst verabschiedet werden soll. Ganz im Sinne des inklusiven Gedankens sollen Menschen mit Behinderungen in den Erarbeitungs- und Diskussionsprozess einbezogen werden.
Bei der Antragstellung hatte die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen deutlich gemacht, dass Inklusion mehr sei als das Absenken baulicher Hürden oder die Bildung von integrativen Schulklassen. „Menschen mit körperlichern oder geistigen Behinderungen sollen sich nicht länger mit ihrer Umwelt arrangieren müssen, sondern die Umwelt ganz selbstverständlich als barrierefrei erleben können.“
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