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Kreis gibt Tipps für Pilzsammler


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04. Oktober 2010

Kreis gibt Tipps für Pilzsammler

Nahrungsgrundlage für Tiere erhalten

Kreis Unna. (PK) Im Wald nach Pilzen zu suchen, ist im Herbst ein Freizeitvergnügen für viele Menschen, nicht aber immer für die Natur. Denn manche Zeitgenossen greifen leider erst zu und sortieren später die essbaren Pilze aus oder zertreten unbekannte, giftige bzw. ungenießbare Pilze. Vielfach geschieht dies in der Absicht, andere Waldbesucher vor der „Gefahr“ zu schützen. „Doch zahlreiche, teilweise für den menschlichen Verzehr nicht geeignete Arten spielen im „Ökosystem Wald“ eine wichtige Rolle als Nahrung für Tiere“, betont Peter Driesch von der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises. So stehen Pilze im Winter, wenn das übrige Angebot eingeschränkt ist, auf dem tierischen Speiseplan weit oben.

 

Peter Driesch bittet deshalb alle Sammler um die Einhaltung weniger Regeln. So gilt für Naturschutzgebiete, Aufforstungen und das Dickicht: Betreten verboten. Selbstverständlich sein sollte, dass das Verhalten von Waldbesuchern weder die Lebensgemeinschaft Wald noch die Bewirtschaftung der Baumbestände beeinträchtigt. „Dazu gehört, nur so viele Pilze zu sammeln wie anschließend auch verwertet werden können“, so Peter Driesch.




Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Constanze Rauert, Fon 02303 27-1012, E-Mail constanze.rauert@kreis-unna.de
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