
Kreis Unna. (PK) „Einsparungen im Bereich der Gleichstellungsstelle des Kreises hätten nicht hinzunehmende interne und externe Auswirkungen. Die Aufgaben sind fachbereichsübergreifend und viele davon im sozialen Netz des Kreises fest verankert.“ Dies betonte Sengül Ersan, Gleichstellungsbeauftrage des Kreises Unna, im jüngsten Gleichstellungsausschuss unter Vorsitz von Elke Middendorf (CDU).
Bei der Sitzung nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Kinderschutzbundes Unna, des Frauenforums, der Koordinierungsstelle Frau und Beruf sowie die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände die Gelegenheit wahr, um ihre Arbeit darzustellen und für die weitere, für sie existentiell wichtige Gewährung von Zuschüssen durch den Kreis zu plädieren.
Neben dem Budget der Gleichstellungsstelle fallen gleichstellungsrelevante Haushaltspositionen auch in den Fachbereichen Arbeit und Soziales, Familie und Jugend sowie Gesundheit und Verbraucherschutz an. Zu beraten sind dabei u. a. über die Zuschüsse für die Frauenberatungsstelle, die Koordinierungsstelle Frau und Beruf, die Kinderschutzarbeit und die Schwangerschaftskonfliktberatung.
Der Ausschuss nahm die Haushaltsansätze zunächst zur Kenntnis und wird darüber weiter in den Fraktionen beraten. Über die Mittelbereitstellung beschließen wird der Kreistag am 21. Dezember.