
Kreis Unna. (PK) Der Kinder- und Jugendförderplan für Bönen, Fröndenberg und Holzwickede für die Jahre 2011 bis 2014 ist beschlossene Sache. Der Kreistag gab dazu in seiner Sitzung am 21. Dezember grünes Licht.
„Mit der Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans ist die Arbeit der Träger der öffentlichen Jugendarbeit nachhaltig gesichert“, freute sich Theodor Rieke (SPD) Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses des Kreises.
Der Jugendförderungsplan nahm die Anforderungen aus dem 2004 beschlossenen Kinder- und Jugendfördergesetz auf und wurde 2006 erstmals beschlossen. Neben der Planungssicherheit soll der Plan mehr Transparenz in die Kinder- und Jugendförderung bringen. Neu festgeschrieben sind darin der Kinderschutz und auf Wunsch aller Fraktionen auch das Thema Inklusion. Hinter Letzterem steckt der Wille, die Gesellschaft und Umwelt so zu gestalten, dass die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ohne Probleme oder Kompromisse möglich ist.
Die Richtlinien zur Förderung der Jugendarbeit wurden im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans ebenfalls überarbeitet. Ein Schwerpunkt soll zukünftig auf Veranstaltungen mit Bildungscharakter, Erholung und sozialem Lernen liegen. Für die Arbeit im Rahmen dieser Kinder- und Jugendförderung ist im Haushaltsjahr 2011 ein Betrag von 55.000 Euro vorgesehen.