
Kreis Unna. (PK) Die Sperrung des am 17. Januar bereits teilweise freigegebenen Selmer Rinder- und Schweinebetriebes ist komplett aufgehoben. Dies teilt die Kreis-Veterinärbehörde Unna mit.
Hintergrund ist die Tatsache, dass in den gelieferten Futtermitteln keine Fettsäuren eingesetzt wurden, also auch keine Dioxinbelastung zu befürchten ist. „Damit erübrigt sich die ursprünglich noch vorgesehene Untersuchung einer Rindfleischprobe nach dem nächsten obligatorischen Schlachttermin“, so Dr. Anja Dirksen, Sachgebietsleiterin für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung beim Kreis Unna.
Mit Wirkung vom 20. Januar kann der Betrieb nach Mitteilung der Kreis-Veterinärbehörde also neben Milch und Schweinefleisch auch wieder Rindfleisch ohne Einschränkungen in den Verkehr bringen.
Der Selmer Betrieb hatte auf Lieferlisten von Futtermitteln gestanden, die das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) der Kreis-Veterinärbehörde am 7. Januar zur Prüfung übermittelt hatte. Daraufhin hatte die Behörde sofort die vorsorgliche Sperrung des Betriebes angeordnet.
Allgemeine Informationen zum Thema Dioxin gibt es unter www.kreis-unna.de.