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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 09.03.2011
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Schwarzbauten: Frist für freiwillige Meldung abgelaufen - Selbstanzeigen werden geprüft Bis Ende Februar hatte die Stadt Iserlohn Gebäudeeigentümern die Möglichkeit eingeräumt, so genannte Schwarzbauten selbst bei der Bauaufsicht im Rathaus anzuzeigen, damit geprüft werden kann, ob eine nachträgliche Baugenehmigung möglich ist. Rund 400 Bürger haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Die Bauaufsichtsbehörde wertet die vorliegenden Daten jetzt aus und prüft, ob jeweils das Stellen eines Bauantrages überhaupt erfolgversprechend ist und ob nachträglich eine Baugenehmigung erteilt werden kann. Bei größeren zusammenhängenden Flächen ist es eventuell möglich, mit dem Aufstellen von Bebauungsplänen Abhilfe zu schaffen. Nach Schätzung der Verwaltung wird die Überprüfung der angezeigten Fälle etwa bis Mitte des Jahres andauern. Vorrangiges Ziel der Stadt ist dabei wie schon mehrfach betont, die Schwarzbauten nachträglich zu genehmigen. Sollte jedoch eine Baugenehmigung nicht erteilt werden können, so wird es auch Abrissverfügungen geben. “Doch auch in diesen Fällen wird die Bauaufsichtbehörde prüfen, ob und wie ein Rückbau sozialverträglich und mit Augenmaß erfolgen kann”, verspricht Olaf Pestl, zuständiger Ressortleiter im Iserlohner Rathaus.
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