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Landrat: „Gemeinsamer Appell hat Erfolg“

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23. März 2012
Landrat: „Gemeinsamer Appell hat Erfolg“
(pen) Als Erfolg eines in einem gemeinsamen Schreiben deutlich formulierten Appells an die Landesregierung wertet Landrat Dr. Arnim Brux die Ankündigung aus der Staatskanzlei, noch vor den Neuwahlen verbindliche Regelungen für den großflächigen Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen zu treffen. Erst vor wenigen Tagen hatte der Landrat gemeinsam mit den Spitzen der kreisangehörigen Kommunen, der Städte Bochum, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Mülheim/Ruhr, Oberhausen und der Kreise Recklinghausen und Unna, der Industrie- und Handelskammern Mittleres Ruhrgebiet und Südwestfalen sowie des Regionalverbands Ruhr in einem Schreiben an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft seine Befürchtungen zum Ausdruck gebracht.

Wörtlich hieß es: „Mit großer Besorgnis verfolgen wir die Planungen zur Errichtung großer Einzelhandelsverkaufsflächen außerhalb der gewachsenen Ortszentren. Dies gilt momentan insbesondere für den IKEA-Homepark in Wuppertal sowie für die zwei Factory-Outlet-Center in Remscheid und Werl.“

„Der vor diesem Hintergrund entsandte Appell, das Neuaufstellen des Landesentwicklungsplanes zeitnah voranzutreiben und so einheitliche Vorgaben für eine nachhaltige Raum- und Stadtentwicklung zu schaffen, ist offenbar auf offene Ohren gestoßen“, stellt Brux zufrieden fest. Damit sei ein erster wichtiger Schritt gemacht, um die Städte vor den negativen Folgen des großflächigen Einzelhandels auf der grünen Wiese zu verschonen. Mit der Aussicht auf einen Anschluss für das Landesentwicklungsprogramm, das Ende letzten Jahres ausgelaufen war, verbindet der Landrat die Hoffnung, dass das Land wieder Möglichkeiten habe, Einzelhandelsgroßprojekte zu steuern.


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Ennepe-Ruhr-Kreis, Pressestelle, Pressesprecher Ingo Niemann (V.i.S.d.P.), Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
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