
Wörtlich hieß es: „Mit großer Besorgnis verfolgen wir die Planungen zur Errichtung großer Einzelhandelsverkaufsflächen außerhalb der gewachsenen Ortszentren. Dies gilt momentan insbesondere für den IKEA-Homepark in Wuppertal sowie für die zwei Factory-Outlet-Center in Remscheid und Werl.“
„Der vor diesem Hintergrund entsandte Appell, das Neuaufstellen des Landesentwicklungsplanes zeitnah voranzutreiben und so einheitliche Vorgaben für eine nachhaltige Raum- und Stadtentwicklung zu schaffen, ist offenbar auf offene Ohren gestoßen“, stellt Brux zufrieden fest. Damit sei ein erster wichtiger Schritt gemacht, um die Städte vor den negativen Folgen des großflächigen Einzelhandels auf der grünen Wiese zu verschonen. Mit der Aussicht auf einen Anschluss für das Landesentwicklungsprogramm, das Ende letzten Jahres ausgelaufen war, verbindet der Landrat die Hoffnung, dass das Land wieder Möglichkeiten habe, Einzelhandelsgroßprojekte zu steuern.