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Anti-Rassismusarbeit


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22. Oktober 2012

Anti-Rassismusarbeit

RAA Kreis Unna organisiert Berlinfahrt für Schülerinnen und Schüler

Kreis Unna. (PK) Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek hat die RAA Kreis Unna vom 25. bis 28. Oktober eine Studienfahrt nach Berlin organisiert. 15 Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, der Hellweg Realschule, des Hansa Berufskollegs, des Märkischen Berufskollegs und der Peter-Weiß-Gesamtschule haben sich an ihrer Schule für den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert und wollen nun den Titel für die gesamte Stadt nach Unna holen.

 

Neben dem Besuch des Deutschen Bundestages werden die Gründung der Projektgruppe „Stadt ohne Rassismus – Unna“ sowie deren Aufgabenverteilung und die Festlegung der Inhalte der „Agenda Stadt Unna“ wichtige Programmpunkte der Studienfahrt sein.

 

Von Sanem Kleff, der Leiterin des bundesweiten Schülerprojektes, erhalten die Jugendlichen Informationen aus erster Hand. Mit deren Hilfe soll das Programm „Stadt ohne Rassismus – Unna“ festgelegt werden.

 

Die RAA Kreis Unna wird den Aufbau der jungen Projektgruppe und deren Aktivitäten fachlich moderieren. Dazu wird die RAA-Mitarbeiterin Sevgi Kahraman-Brust den Schülerinnen und Schüler in Berlin und anschließend auch in Unna beratend zur Seite stehen.

 

Die Voraussetzungen für die Realisierung des Projektes „Unna ohne Rassismus“ sind ideal. Es gibt bereits aktive Schülerinnen und Schüler aus den fünf zertifizierten SoR-SmC Schulen, die von der Bezirksschülervertretung Kreis Unna und vom „Runden Tisch gegen Gewalt und Rassismus“ unterstützt werden.

 

Projektansatz und Umsetzung des Projektes „Stadt ohne Rassismus“:

Im Prinzip ist das Projekt eine Übertragung der Schritte zu einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ auf die ganze Stadt. Dass heißt, dass die Schülerinnen und Schüler von verschiedenen Schulen im ersten Schritt ihr Anliegen „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“ in Richtung Verwaltung, Politik und Bürger kommunizieren und diskutieren werden.

 

Die Formulierung einer Antidiskriminierungsagenda ist der nächste Schritt. Die Peter-Weiß-Gesamtschule hat bereits 2009 bei der Entwicklung der Unnaer Vereinbarung mitgearbeitet und bringt damit gute Erfahrungen für diesen Projektabschnitt mit.

 

Auf Grundlage dieser Vorarbeit soll zum Ende ein Stadtratsbeschluss zur Antidiskriminierungsagenda der Stadt Unna stehen, dem mindestens 70 Prozent der Mitglieder zugestimmt haben. Damit ist das Ziel, den Titel „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“ nach Unna zu holen, so gut wie erreicht.

 

Übrigens: Der Titel wird von der "Bundekoordination 2SoR-SmC“ (Berlin) verliehen.

 

 




Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, RAA Kreis Unna | Sevgi Kahraman-Brust | Tel. 02307 92488-74 |sevgi.kahraman@kreis-unna.de
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