(Wissenschaftsministerium NRW) „Jeder gesellschaftliche Wandel geht von Menschen aus, die bereit sind gewohnte Pfade zu verlassen.“ Mit diesen Worten forderte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze Ende letzten Jahres
interessierte Akteure auf, sich um die Auszeichnung als „Ort des
Fortschritts“ zu bewerben.
Als „Orte des Fortschritts“ zeichnet das Wissenschaftsministerium seit
dem Jahr 2011 Institutionen in Nordrhein-Westfalen aus, die Ökonomie,
Ökologie und Soziales innovativ verbinden und damit Fortschritt für die
Gesellschaft ermöglichen. „Wir wollten qualitativen Fortschritt 'made in
NRW' sichtbar machen“, so Ministerin Schulze. Die Auszeichnung soll
Anerkennung und Ansporn sein sowie eine Vernetzung der „Pioniere
des Wandels“ in Nordrhein-Westfalen möglich machen. „Die Ergebnisse
des Aufrufs zeigen, dass Nordrhein-Westfalen reich an Aktivitäten und
Initiativen ist, die in diesem Sinne wirken“, sagte Schulze.
Von Ende November 2012 bis Mitte Februar 2013 waren Bewerbungen
um die Auszeichnung möglich. In diesem Zeitraum erreichten das
Ministerium über 120 Vorschläge aus ganz Nordrhein-Westfalen. Nach
eingehender Vorbegutachtung wurden die eingegangenen Vorschläge
im April diesen Jahres durch ein Bewertungsgremium von Expertinnen
und Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft abschließend beraten.
Auf Basis der Empfehlungen des Bewertungsgremiums wird Ministerin
Schulze in den Jahren 2013 und 2014 folgende Institutionen als „Ort des
Fortschritts“ auszeichnen:
Klimapark-Rietberg:
Gewerbe- und Innovationszentrum Lippe Detmold GILDE GmbH:
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig Bonn:
Billerbecks Bahnhof:
Gemeinde Dörentrup:
Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln:
Umweltwissenschaften der FernUniversität in Hagen:
Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke:
Matthias-Claudius-Stiftung Bochum:
Wuppertal Institut:
InnovationCity Ruhr | Modelstadt Bottrop:
Centrum Industrial IT Lemgo:
iSuN - Institut für nachhaltige Ernährung und
UNIAKTIV – Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale
Kreis Steinfurt:
Gemeinde Burbach: Strategische Leitinitiative „LebensWerte
Gemeinschaftsinitiative „Bielefeld 2000plus - Forschungsprojekte
Stadt Bochum:
Klimakompetenzzentrum NaturGut Ophoven Leverkusen:
Wissen zum Klimaschutz und zu den Anpassungsstrategien an
en Klimawandel vermitteln um allen Bürgerinnen und Bürgern
Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen
Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Michael Wilde