
Kreis Unna. (PK) Möglichst lange selbstständig bleiben: Mit neuen Wohnformen für Senioren und auch für älter werdende Menschen mit Behinderung beschäftigt sich der Kreis seit langer Zeit. Sie sind zentrales Thema der nächsten Regionalplanungskonferenz.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird inklusives Wohnen besonders intensiv diskutiert. In Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe führt der Kreis Unna am Mittwoch, 11. Juni im Kreishaus eine Regionalplanungskonferenz unter dem Titel „Inklusives Wohnen – Neue Wohnformen für Ältere und Menschen mit Beeinträchtigung“ durch.
Teilnehmer sind neben Menschen mit Behinderung und Vertretern von Wohlfahrtsverbänden auch die örtlichen Wohnungsbauunternehmen und Stadtplaner. „So ist die Planung neuer Wohnformen mit Betroffenen und nicht über ihre Köpfe hinweg möglich“, sagt Landrat Michael Makiolla.
Ein Schwerpunkt wird die bessere Vernetzung der Hilfsangebote sein. Aus diesem Grund steht bei der Regionalplanungskonferenz die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zur Bildung gemeindepsychiatrischer Netzwerke im Mittelpunkt.
Ziel der vier dezentral über das Kreisgebiet verteilten gemeindepsychiatrischen Netzwerke soll es sein, Hilfen für Senioren und Menschen mit Behinderung zu koordinieren, die vorhandenen Angebote gemeinsam mit den Betroffenen fortzuentwickeln und dadurch die Versorgungs- und Hilfeleistungen im Kreis weiter zu verbessern.