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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 03.07.2014
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Iserlohn ist KWK Modellkommune Der Umweltminister des Landes NRW, Johannes Remmel, hat am 24. Juni die Gewinnerkommunen des Landeswettbewerbs „KWK Modellkommune NRW 2012-2017“ offiziell bekannt gegeben: Die Stadt Iserlohn hat die Jury mit ihrem Konzept überzeugt und ist, mit fünf weiteren Wettbewerbern, zur KWK Modellkommune ernannt worden. Im Oktober 2012 hatte das NRW Umweltministerium zu einem mehrstufigen Wettbewerb zur KWK Modellkommune aufgerufen, an dem sich 51 Städte und Gemeinden, so auch die Stadt Iserlohn, beteiligt hatten. Das Grobkonzept der Stadt Iserlohn wurde im Sommer letzten Jahres mit insgesamt zwanzig Kommunen für eine Förderung ausgewählt. Bis Ende März 2014 lief die Abgabefrist für die Erstellung des Feinkonzeptes. 1. Errichtung von drei Nahwärmeinseln mit stromgeführten BHKW Bereits im Integrierten Kommunalen Klimaschutzkonzept der Stadt Iserlohn ist der verstärkte Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung als hoch priorisierte Maßnahme verankert. Der Ausbau dieser energieeffizienten Technologie stellt sich als eine der wichtigsten Aufgaben zur maßgeblichen Reduzierung der Treibhausgase und Einsparung von Primärenergie dar. Zur Erreichung der ambitionierten Ziele des Klimaschutzkonzeptes ist das Projekt KWK Modellkommune ein wegweisender Schritt. In diesem Rahmen sind die in Iserlohn geplanten Maßnahmen so angelegt, dass sie nahezu auf alle KWK-Anwender übertragbar sind und dem Wettbewerbserfordernis einer Modellkommune gerecht werden. Zu den drei Säulen des Feinkonzeptes sind folgende Maßnahmen geplant: 1. Nahwärme 2. Fernwärme 3. Objekt KWK
Diese Gebäude zeichnen sich durch einen hohen Strombedarf aus. Der Vorteil: Ein großer Teil der Stromerzeugung kann in den Immobilien selbst verbraucht werden. So ergibt sich unter den derzeitigen Rahmenbedingungen eine deutlich verbesserte Wirtschaftlichkeit. Weitere Projektbausteine Die im Rahmen des Konzepts geplanten KWK-Anlagen werden im virtuellen Kraftwerk Iserlohn in der Netzleitstelle der Stadtwerke Iserlohn zu einem steuerbaren Verbund zusammengeschaltet. Ebenfalls können die bestehenden und zukünftig zu errichten BHKWs der Stadtwerke Iserlohn sowie Notstromaggregate und BHKWs der Stadtwerke-Kunden integriert werden. So würde die Wirtschaftlichkeit der KWK-Erzeugungsanlagen entscheidend verbessert: Das Projekt KWK-Modellkommune Iserlohn beinhaltet ein unterstützendes Kommunikationskonzept, das das Thema KWK im Allgemeinen und das Projekt im Besonderen den Bürgerinnen und Bürgern bekannt machen sowie Ziele und Inhalte vermitteln soll. Ein wichtiger Baustein daraus ist das o.g. Bürgerbeteiligungsmodell in Form einer Energiegenossenschaft. Hieraus soll allen die Möglichkeit einer Teilhabe an der Energiewende in Iserlohn ermöglicht werden. Technische Daten zum KWK-Modell:
Entsprechend des Projektaufrufes sollen die im Feinkonzept zur KWK Modellkommune NRW dargestellten Bausteine bis zum Jahr 2017 umgesetzt werden. Die Erstellung des Feinkonzeptes wurde im Rahmen des Programms „Rationale Energieverwendung, regenerative Energien und Energiesparen; progres.nrw, Programmbereich Innovation“ und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Ziel 2-Programm 2007 – 2013, Phase VI KWK Modellkommune, Phase 2 Feinkonzepterstellung, Projekt: KW Kommune Iserlohn, gefördert. Ansprechpartnerin im Iserlohner Rathaus ist die Leiterin der Abteilung Umwelt- und Klimaschutz Ulrike Badziura, Telefon 02371 / 217-2925, E-Mail: ulrike.badziura@iserlohn.de.
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