Meldungsdatum: 13.01.2016
Jungen und Mädchen der Katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth haben am Mittwoch, 13. Januar, als Sternsinger verkleidet die besten Wünsche für das Jahr 2016 ins Kasseler Rathaus gebracht. Empfangen wurden sie von Oberbürgermeister Bertram Hilgen, der sich über den Besuch der jungen Christen freute und sie in sein Büro einlud. Die Sternsinger sangen Lieder und malten den Segensspruch "20*C+M+B+16" an die Dienstzimmertür des Oberbürgermeisters. Die Buchstaben C, M und B stehen für die lateinischen Worte "Christus mansionem benedicat" (="Christus segne dieses Haus"). Diese früher als Bannmittel, heute als Segensbitte geltende Formel soll das Haus und seine Bewohner vor Unglück schützen, beziehungsweise den Segen Gottes auf sie herab rufen. Das Volk deutete diese abgekürzte Formel als Anfangsbuchstaben der Namen der drei Weisen aus dem Morgenland: Caspar, Melchior und Balthasar. Die Sternsinger sind in diesem Jahr unter dem Leitwort "Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!" unterwegs. Sie sammeln Spenden, die Kindern in Not auf der ganzen Welt zugutekommen. Besonders auf Kinder, die unter Mangel- und Unterernährung leiden, richten sie den Blick. Die Folgen des Mangels sind gravierend: Die Kinder können sich nicht gesund entwickeln und sind anfälliger für Krankheiten. Der Schwerpunkt der Hilfsaktion liegt dabei auf Bolivien, einem der ärmsten Länder Lateinamerikas – fast jeder zweite Bolivianer lebt unter der Armutsgrenze. Das weltweit größte Hilfsprojekt von Kindern für Kinder findet seit 1959 jährlich statt. Auch in Deutschland ziehen hunderttausende Kinder rund um den 6. Januar von Tür zu Tür. Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Pressekontakt: Susanne Albert
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