Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 23. November 2000

Bürgermeister Klaus Ehling befürwortet Bürgerfunk

Bocholt (pd).

"Wer A sagt, muss auch B sagen" meinte Bürgermeister Klaus Ehling bei der Vorstellung des Bürgerfunkstudios in der Jugendbegegnungsstätte am Aasee. Der Bocholter Verwaltungschef spielte darauf an, dass es bisher im Kreis Borken nur in Ahaus eine anerkannte Bürgerfung-Produktionsstätte gibt. "Es ist nur richtig, dass jetzt Bocholt folgt, denn wir sind die lebhafteste Stadt im Westmünsterland, da gibt es immer viel zu berichten".

In seiner Rede dankte er dem Fachbereich Jugend, Familie und Sport, der Stadtsparkasse Bocholt und der Jugendfreizeitstätte am Aasee für ihre gute Zusammenarbeit. Er kündete für die Zukunft auch weiterhin die Förderung dieses wichtigen Projektes durch die Stadt an.

Der Vorsitzende des Vereins "Freizeitanlage am Aa-See Bocholt" stellte den interessierten Besuchern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, von der Presse und der Landesrundfunkanstalt (LfR) das Studio und das Projekt "Bürgerfunk Bocholt" anschaulich vor. In seiner Rede verwies er darauf, dass der Verein die Hoffnung habe, bereits Anfang des nächsten Jahres eine von der LfR anerkannte Produktionsstätte des Bürgerfunks sein.

Norbert Sander von der LfR lobte in seiner Anspreche die Arbeit der Jugendbegegnungsstätte und forderte den Leiter und die Mitarbeiter auf, ihr großes Engagement in Zukunft weiterzuführen. Er rief alle Beteiligten dazu auf, sich selbst hohe Qualitätsstandards aufzuerlegen, damit der Bürgerfunk Bocholt erfolgreich sein werde. Zur Freude aller Anwesenden ergänzte er abschließend: "Ich sehe aber keine großen Probleme, die Anerkennung als Bürgerfunk-Produktionstätte zum 1. Januar in Aussicht zu stellen".

Damit sind die Weichen gestellt, dass es im nächsten Jahr in Bocholt mit großer Wahrscheinlichkeit einen Bürgerfunk in Zusammenarbeit mit der Westmünsterland-Welle geben wird.