Bocholt, 15. Januar 2001
Bürgermeister Klaus Ehling verschickt Grußbriefe an ehemalige jüdische Mitbürger
32 Briefe gehen in die ganze Welt
Bocholt (pd).
Bürgermeister Klaus Ehling verschickt in diesen Tagen 32 Grußbriefe an die vertriebenen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Von den 32 Briefen gehen 22 in die USA, 4 nach Argentinien, 2 nach Israel und jeweils einer nach Paraguay, in die Schweiz, nach Alsfeld und nach Berlin.
Diese Grüße aus der ehemaligen Heimat werden traditionell seit 1979 vom Bocholter Stadtoberhaupt versandt. Auch dieses Jahr wünschte der Bürgermeister im Namen der Bocholter Bevölkerung den ehemaligen jüdischen Mitbürgern alles Gute für das neue Jahr und informierte sie über die neuesten Nachrichten aus Bocholt.
So berichtete Bürgermeister Klaus Ehling von der Neueröffnung der Shopping-Arkaden und des Neutorplatzes, der Sanierung der Innenstadt und von der neuen Weihnachtsbeleuchtung die in Zusammenarbeit mit den hiesigen Einzelhändlern angeschafft werden konnte und die Bocholter Innenstadt in adventliches Licht tauchte. Ebenfalls konnte er über die positive Entwicklung der Industriestadt Bocholt berichten, die im Dezember 2000 eine Arbeitslosenquote von 5,2 % aufwies.
Außerdem fügte er dem Brief die Heimatzeitschrift "Unser Bocholt" bei, die über das Jeannette-Wolff-Symposium im Mai 2000 berichtet. Darüber hinaus erhielten die Adressaten den Bocholt-Kalender der Stadtsparkasse, der von vielen als treuer Wegbegleiter aus der alten Heimat geschätzt wird. Gerne erneuerte Bürgermeister Klaus Ehling die Einladung an die ehemaligen jüdischen Mitbürger, die Stadt Bocholt ein Mal zu besuchen und sich selbst ein Bild von den vielen Neuerungen in Bocholt zu machen.