Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 19. Februar 2001

Arbeitkreis Städtepartnerschaften tagte

Mehr als 1.000 Personen nahmen an partnerschaftlichen Begegnungen teil

Bocholt (pd).

Der Arbeitskreis Städtepartnerschaften der Stadt Bocholt tagte am Donnerstag, dem 15. Februar 2001, im Rathaus. Im Rahmen der Tagesordnung wurde das Europa-Projekt der hiesigen Hohe-Giethorst-Schule durch den verantwortlichen Lehrer Klaus Heldt den Mitgliedern des Arbeitskreises vorgestellt.

Die Hohe-Giethorst-Schule Bocholt führt in Zusammenarbeit mit der ESTA Bocholt, der Sauletekis-Secondary-School aus Naujoji Akmene / Litauen, der Schule 't Brewinc aus Doetinchem / Niederlande und der All Saints High School aus Rossendale / Großbritannien ein mehrjähriges Europaprojekt mit dem Thema "Wer trägt Europa, wenn nicht wir - die Jugend ?" durch. Während des jahrgangsstufenübergreifenden Projektes geht es um die Frage: Wie kann eine Hauptschule ihrem Auftrag gerecht werden und ihre Schüler/innen zu mündigen Unionsbürger/innen erziehen ? Im Rahmen des Projektes soll die Entwicklung einer europäischen Kompetenz sozialer, fachlicher und persönlicher Art als Grobziel erreicht werden. Für das 7. Schuljahr ist nun vom 22.-28.04.2002 geplant, dass sich alle beteiligten Schülerinnen und Schüler aus allen vier Ländern kennen lernen. Dazu wird am Europa-Institut am Werbellinsee eine Schüler- und Jugendbegegnung, auch mit finanzieller Unterstützung der Stadt Bocholt, stattfinden.

Die Tagesordnung beinhaltete auch die Vorstellung der partnerschaftlichen Aktivitäten in den Jahren 2000 und 2001. Im vergangenen Jahr besuchten rund 280 Bocholter die englische Partnerstadt Rossendale. 136 Rossendaler konnten in Bocholt begrüßt werden. 80 Personen waren in der französischen Partnerstadt Aurillac / Arpajon-sur-Cère und rund 70 Franzosen kamen nach Bocholt. 270 hiesige Bürger/innen besuchten die belgische Partnerstadt Bocholt und 125 erwiderten den Besuch in der deutschen Partnerstadt. 11 Bocholterinnen und Bocholter reisten in die befreundete Stadt Naujoji Akmene in Litauen und rund 70 Akmener waren nach Bocholt gekommen. Damit begegneten sich im Jahr 2000 mehr als 1.000 Bürgerinnen und Bürger aus den Partnerstädten, eine stolze Zahl, die auf die vielen Milleniumsaktivitäten in Bocholt zurück zu führen ist.

Im Jahr 2001 sind 27 Begegnungen mit den Partnerstädten geplant. So werden z.B. für das Karnevalswochenende 30 Rossendaler erwartet, die gemeinsam mit dem Bocholter Verein "Die Lückenbüßer" einen Karnvalswagen bauen und am hiesigen Rosenmontagszug teilnehmen. Aber auch Begegnungen mit verschiedenen Musikgruppen und Sportvereinen werden die bestehenden Partnerschaften im Jahr 2001 mit Leben füllen.

Der Fachbereich "Zentrale Verwaltung - Interne Dienste" weist abschließend darauf hin, dass für Reisen in die Partnerstädte sowie das befreundete Akmene ein Mal jährlich ein Zuschuss in Höhe von 50,00 DM bei drei Übernachtungen je Person gewährt wird. Reisende nach Belgisch-Bocholt erhalten hier nur 30,00 DM können jedoch bei Fahrten mit dem Bus max. 50 % der Fahrtkosten als städtischen Zuschuss erhalten. Nähere Auskünfte zu den verschiedenen Zuschüssen bei Partnerschaftsbegegnungen erteilt die Partnerschaftsbeauftragte Petra Taubach, Tel. 02871/953-328, E-mail: ptaubach@mail.bocholt.de.