Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 08. April 2002

Borderline - Im Grenzland zwischen Neurose und Psychose

Referat von Facharzt Dr. med. Flötotto am 24. April im Ratssaal

Bocholt (pd).

Für Menschen, die unter dem sogenannten "Borderline-Syndrom" leiden, ist die Welt nur schwarz oder weiß, sind die Menschen nur gut oder böse. Sie können nicht akzeptieren, dass sowohl sie selbst als auch andere positive wie auch negative Seiten besitzen.

Das Krankheitsbild befindet sich aus ärztlicher Sicht im Grenzland (= Borderline) zwischen Neurose und Psychose. Die Borderlinestörung zählt zu den sogenannten "emotional instabilen Persönlichkeitsstörungen" und gehört inzwischen zu den verbreitetsten psychischen Störungen.

Am Mittwoch, den 24. April, wird Dr. med. Burkhard Flötotto, Facharzt für Psychiatrie, zum Thema "Das Krankheitsbild der Borderline-Persönlichkeitsstörung" im Ratssaal des Rathauses am Berliner Platz 1 in Bocholt referieren. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr und richtet sich als an berufliche wie ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Es laden ein die Betreuungsvereine des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SKF) und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gemeinsam mit der städtischen Betreuungsstelle.

Die Teilnahme ist kostenlos. Ferner besteht nach dem Vortrag die Möglichkeit zur Diskussion.

Diese und viele weitere Informationen rund um Bocholt finden Sie auch im Internet unter www.bocholt.de.