Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 08. Mai 2002

"Hallo Ü-Wagen" funkt live aus Bocholt

WDR 5 am 18. Mai mit dem Diskussionsthema "Neuzugezogene - wie lange bleibt man fremd" auf dem St. Georg-Platz

Bocholt (pd).

"Neuzugezogene" - schon das Wort legt nahe: Wir gehören (noch) nicht dazu. Der Umzug ist geschafft, und unweigerlich stellt sich die Frage: Werden wir uns heimisch fühlen im neuen Zuhause? Denn "Heimat" ist mehr als der Ort, an dem man wohnt, man muss sie sich erschaffen, manchmal buchstäblich erarbeiten. Das braucht Zeit und fordert Aufwand. Doch auch die Bereitschaft zur Integration genügt nicht immer, dort, wo man lebt, wirklich "Wurzeln zu schlagen". "Wie lange bleibt man fremd?" fragt Julitta Münch Alteingesessene und Neubürger am 18. Mai in Bocholt, wo Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftskollegs 100 Neuzugezogene befragt haben, ob sie sich schon heimisch fühlen. Der Ü-Wagen steht in der Zeit von 11.05 Uhr bis 13 Uhr auf dem St. Georg-Platz in der City. Zu empfangen ist der Sender WDR 5 auf 88,8 MHz und 92,0 MHz.

Im Zeitalter der Mobilität wird es immer selbstverständlicher, dass Menschen ihren angestammten Lebensmittelpunkt verlassen, um anderorts neu anzufangen. Wer das Vereinsleben liebt oder kirchlich engagiert ist, hat es leichter, neue Kontakte zu knüpfen und sich in soziale Strukturen zu integrieren, doch nicht für jeden ist dies der geeignete Weg, ein Umfeld zu finden, das den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Wie funktioniert Integration? Darüber spricht Julitta Münch live aus Bocholt.

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