Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 19. Juli 2002

Höchster Wanderungssaldo seit kommunaler Neugliederung

Zuzüge übersteigen Fortzüge um 475 Personen/Außerdem leichter Geburtenüberschuss

Bocholt (pd).

Für das ablaufene Jahr 2001 weist die Stadt Bocholt einen positiven Wanderungssaldo von 475 Personen aus. 2.429 Zuzügen stehen 1.954 Fortzüge gegenüber. Im Vergleich mit dem Jahr 2000 bedeutet dies eine Steigerung um 210 Personen; es ist zugleich der höchste positive Wanderungssaldo seit der kommunalen Neugliederung im Jahre 1975.

Auch bei den Geburten und Sterbefällen ist für das Jahr 2001 ein leichter Geburtenüberschuss zu verzeichnen. Hier stehen 717 Geburten 629 Sterbefälle gegenüber. Nach dem bislang niedrigsten Geburtenüberschuss im Jahr 2000 mit nur 36 Personen hat sich diese Zahl auf 88 erhöht, kann aber trotzdem nicht mehr an die Werte der Vorjahre heranreichen. Er ist darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Sterbefälle gegenüber 2000 um 50 gesunken ist, die Zahl der Geburten indes nahezu gleich blieb.

Ingesamt stieg damit die Einwohnerzahl Bocholts um 563 Personen auf 72.701 Einwohner. Gezählt werden nur diejenigen, die ihren Hauptwohnsitz in der Stadt haben.

"Diese Zahlen übersteigen wegen der unerwarteten Wanderungsgewinne die Bevölkerungsprognose aus dem Jahr 2000", erläutert Klaus Kaiser, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. "Sie lassen sich mit der Attraktivität und Anziehungskraft Bocholts erklären."