Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 04. September 2002

Neugestalteter Liebfrauenplatz wird eröffnet

Platz lädt Erwachsene und Kinder zum Verweilen ein / Spielgeräte mit "Pfiff"

Bocholt (pd).

Der neugestaltete Liebfrauenplatz wird am Samstag, 7. September 2002 um 12 Uhr von Bürgermeister Klaus Ehling eröffnet. Ziel der Baumaßnahme war es, zur Attraktivierung des Liebfrauenviertels beizutragen. Die Interessengemeinschaft Liebfrauenviertel, die Stadtmarketing GmbH und die Stadt Bocholt haben hierfür ein Konzept erarbeitet. Auf freiwilliger Basis haben sich die Anlieger des Platzes mit einem hohen Betrag an den Ausbaukosten in Höhe von insgesamt rund 350.000 Euro beteiligt. Die Aufenthaltsqualität wurde deutlich gesteigert, der Platz lädt nun Erwachsene und Kinder zum Verweilen ein.

Zum Gestaltungskonzept gehören neben neuen Leuchten auch eine zum Teil überdachte Fahrradabstellanlage, die nachts durch Bodenstrahler beleuchtet wird. Diese Anlage ist vom Parkplatz durch eine grüne Rankanlage getrennt. Die Fußgängerzone wurde durch einziehen der Fahrbahn und dadurch, dass einige Parkplätze aufgegeben wurden, erweitert. Insgesamt wurden ca. 1.100 qm Porphyr-Pflaster verbaut. Die alten Sammelcontainer für Papier und Glas sind ersetzt worden durch Unterflurcontainer, statt gelber Telefonzellen findet man nun neue Telestationen.

Ziel war es weiterhin, attraktive und vielfältige Spielmöglichkeiten am Liebfrauenplatz für ein möglichst breites Altersspektrum anzubieten. Grundlage des Konzeptes war die Sicherstellung des Nebeneinanders von Spiel- und Einkaufsaktivitäten einschließlich des Lieferverkehrs. Das Spielkonzept am Liebfrauenplatz orientiert sich an den Schwerpunkten des im Rahmen der Spieltextur 2000 hier geplanten "Spielpunktes Balance".

Drei Spielattraktionen bietet der Liebfrauenplatz nun seinen Besuchern: Die sogenannte "Doppelwippe" ist begeh- wie beturnbar und kann von Fahrrädern, Rollern, Skatern und Rollstuhlfahrern befahren werden. Der besondere Effekt liegt in den überraschenden Kippmomenten, die sowohl bei langsamen wie schnellem Passieren, allein oder in Gruppen erlebt werden können. Das "Balancier- und Sitztau" ist kreisförmig zwischen dem Baumbestand in 30 cm Höhe angebracht. Das Spielelement kann von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aller Altersgruppen als Balanciergerät und Sitzgelegenheit genutzt werden. Gleichzeitig markiert das Tau eine Grenze zwischen dem besonders aktiven Spielbereich und dem Fußweg. Ein interessantes Gerät ist auch der "Schwingtisch mit Wasser", ein kreisförmiges Schwingelement, das sowohl mittig wie im Randbereich Sitz- und Stehflächen aufweist. Der Schwingtisch hat aufgrund seiner patentierten Aufhängung eine überraschende Dynamik, die einen zusätzlichen "Pfiff" durch die Wasserfüllung des Schwingbehälters erhält. Hier ist Koordination, gute Abstimmung und ein Gefühl für die den Schwingrhythmus beeinflussende Wassermasse erforderlich.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Reinhold Wilke / Fachbereich 33