Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 15. Oktober 2002

Stadt Bocholt spendet 8.400 Euro für Flutopfer

Geld geht an Landkreis Wittenberg

Bocholt (pd).

Die Stadt Bocholt überweist dem Landkreis Wittenberg (Sachsen-Anhalt) eine Spende für die Opfer der Flutkatastrophe i.H.v. 8.400 Euro. Dieser Betrag setzt sich jeweils zur Hälfte aus Spenden zusammen, die die Mitarbeiterschaft sammelte, sowie einer Aufstockung aus allgemeinen Haushaltsmitteln. Insgesamt beteiligten sich 326 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an dieser Solidaraktion.

Die Stadt Bocholt hatte den ehemaligen Partnerkreis Jessen, der nun im Landkreis Wittenberg aufgegangen ist, nach der "Wende" beim Aufbau einer funktionierenden Verwaltung unterstützt. "Selbst wenn dieser finanzielle Beitrag gemessen an den Schäden, die die Flutkatastrophe angerichtet hat, gering erscheinen mag, so wird er dort bestimmt eine sinnvolle Verwendung finden", ist sich Bocholts Bürgermeister Klaus Ehling sicher.

Ehling hatte noch während des Flutdesasters im eigenen Hause eine Aktion unter dem Slogan "Eine Stunde für die Flutopfer" ins Leben gerufen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung konnten sich – auf freiwilliger Basis – in Listen eintragen und bereit erklären, dass ein Stundenlohn von ihrem Septembergehalt abgezogen und den Opfern der Flutkatastrophe zur Verfügung gestellt wird.