Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 06. Oktober 2003

Schwarzarbeit: Rumänen ausgewiesen

Bocholt (pd).

Zwei rumänische Staatsangehörige wurden in Bocholt bei der sog. „Schwarzarbeit“ erwischt. Die Männer waren damit beschäftigt, einen Graben zu mähen und diesen für die kommende Winterzeit vorzubereiten – und das in erheblichem Umfang.

Das ergab eine Überprüfung des städtischen Fachbereichs für Öffentliche Ordnung in Zusammenarbeit mit der Arbeitsmarktinspektion Coesfeld. Die Rumänen wurden ausgewiesen und müssen das Bundesgebiet verlassen. Der Arbeitgeber muss mit einer Strafanzeige wegen unerlaubter Beschäftigung, Verkürzung von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuerbetrug rechnen.

Bei der Überprüfung einer Grünfläche im Außenbezirk legten die Arbeiter rumänische Pässe vor, wonach sie sich seit etwa fünf Wochen in Deutschland aufhalten. Sie waren lediglich mit einem Touristenvisum eingereist. Für eine Arbeitsaufnahme hätten sie bereits zum Zeitpunkt des Grenzübertritts neben einem Visum die Zusage für eine Arbeitserlaubnis besitzen müssen.

 

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