Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 05. Mai 2004

Projekt Nord: „Grundstein für große Offensive legen“

Bocholt (pd).

Die Stadt Bocholt will den nördlichen Teil ihrer Innenstadt stärken, und zwar durch die Bildung sog. Immobilien- und Standort-Gemeinschaften (ISG).

Wie bereits berichtet, will das Städtebauministerium NRW Bocholt als eine von 9 Städten für die Umsetzung eines solchen Projekts finanziell fördern. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich genug Beteiligte gewinnen lassen und die Umsetzung nachdrücklich vorantreiben.

 

Die einzelnen Planungsschritte dieser aus den USA stammenden Strategie, die in einigen nordamerikanischen Städten bereits mit Erfolg praktiziert wird, wurden im Ausschuss für Planung und Bau unter dem Titel „Projekt Nord“ erläutert.

 

Betroffen ist der Bereich Nordstraße (ab Markt) bis hin zum geplanten Justizzentrum am Benölkenplatz, inklusive der Buchenpassage und dem alten C&A-Gebäude. Hauseigentümer, Kaufleute, Stadtverwaltung und Stadtmarketing sollen in einem gemeinsamen Prozess Ideen und Konzepte entwickeln und schrittweise an deren Umsetzung arbeiten. Ziel ist, der nördlichen City, die derzeit mit Strukturproblemen und Ladenleerständen zu kämpfen hat, ein eigenes Profil zu verleihen und die Besucherfrequenz sowie letztlich den Umsatz zu steigern. Stadtbaurat Ulrich Paßlick: „Ich hoffe, dass wir einen Grundstein für eine große Offensive legen.“

 

Jetzt geht es in einem nächsten Schritt darum, möglichst viele Eigentümer und Kaufleute für diese Idee zu gewinnen, damit das Projekt tatsächlich an den Start gehen kann.

 

 

Mehr Infos aus der Sitzung im Internet auf dem städtischen Portal unter www.bocholt.de im Verlaufe des Mittwochs, 5. Mai.