Bocholt, 23. Juli 2004
Jugendlichen eine Perspektive geben - Zusätzliche Ausbildungsplätze
Bürgermeister Ehling appelliert an Bocholter Unternehmen
Bocholt (pd).
Bürgermeister Klaus Ehling setzt jetzt seine Ankündigung aus der letzten Ratssitzung in die Tat um und schreibt rund 1.600 Bocholter Unternehmen an.
In seinem Schreiben appelliert Ehling an die Ausbildungsbetriebe in Bocholt, doch noch einmal zu prüfen, ob es nicht sinnvoll und möglich sei, einen (zusätzlichen) Ausbildungsplatz anzubieten.
"Ich bin mir bewusst", schreibt Ehling, "dass dies in schwieriger wirtschaftlicher Lage angesichts der bestehenden Rahmenbedingungen nicht einfach ist." Im Interesse der jungen Menschen und auf lange Sicht auch für die heimische Wirtschaft sei er jedoch den Unternehmerinnen und Unternehmern dankbar, wenn diese sich für einen solchen Schritt entschließen könnten.
"Ziel muss es sein, auch in Bocholt für jeden ausbildungswilligen Jugendlichen einen entsprechenden Ausbildungsplatz anzubieten, wenn auch nicht immer in seinem Traumberuf", so der Bürgermeister.
Ehling erhofft sich von seinem Appell, dass bis zum September auch die Bocholter Jugendlichen, die bislang vergebens auf einen Ausbildungsplatz gehofft haben, eine Perspektive erhalten.
Gut ausgebildete Fachkräfte bildeten im übrigen in Zukunft das Rückgrat der gewerblichen Wirtschaft. Angesichts einer alternden Gesellschaft komme diesem Aspekt in Zukunft eine besondere Bedeutung zu.