Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 04. Januar 2005

"Eine Stunde für die Flutopfer"

Bocholts Bürgermeister Nebelo startet Spendenaufruf in der Stadtverwaltung

Bocholt (pd).

Das Seebeben in Südostasien hat über 140.000 Menschen in Minutenschnelle in den Tod gerissen und traumatisierte Opfer vor dem Nichts zurückgelassen. Die Schreckensnachrichten aus der Krisenregion reißen nicht ab, jetzt bedrohen Seuchen die Menschen und Helfer in der Krisenregion.

Auch die Stadt Bocholt will helfen. Bürgermeister Peter Nebelo rief am Montag die Aktion "Eine Stunde für die Flutopfer" ins Leben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung können – auf freiwilliger Basis – einen Stundenlohn der Fluthilfe spenden.

Zusätzlich wird die Stadt den gesammelten Betrag mit Mitteln aus dem städtischen Haushalt aufstocken.

Die Spenden werden an eine der großen Hilfsorganisationen weitergeleitet.

"Diese Katastrophe ist von unglaublichem Ausmaß und hat Tod und Leid in die Region gebracht. Jeder von uns kann ein Zeichen setzen, indem er mit einer Spende wichtige Soforthilfe ermöglicht. Wir sollten eines nicht vergessen: Keiner ist vor solchen Katastrophen sicher. Dann ist jeder von uns für Unterstützung dankbar", so Nebelo.

Nebelo hofft zudem auf Nachahmer: "Wir wollen mit dieser Aktion Bocholter Bürgerinnen und Bürger, Firmen, Betriebe und Vereine ermutigen, ebenfalls zu spenden und den Opfern so zu signalisieren: ´Ihr seid in diesen schweren Tagen nicht allein´."