Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 21. Januar 2005

Landesfeier zum Volkstrauertag 2006 in Bocholt

Bocholt (pd).

Ein Ereignis wirft seine Schatten voraus: Die Landesfeier zum Volkstrauertag 2006, u.a. mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Verwaltung, findet am 18. November 2006 in Bocholt statt.

Das teilte der Landesverband NRW des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. der Stadtverwaltung mit, die sich Ende 2004 um eine Ausrichtung beworben hatte.

"Ich freue mich sehr, dass das grenzüberschreitende Engagement der Stadt Bocholt in Sachen Volksbund durch die Ausrichtung der Landesfeier 2006 zum Volkstrauertag gewürdigt wird", kommentierte Bürgermeister Peter Nebelo.

Besonders der grenzüberschreitende Charakter der Bocholter Aktionen und die Einbindung von Schulen zum Volkstrauertag hatten das Gremium überzeugt, Bocholt im nächsten Jahr den Zuschlag zu geben. So wird die Gedenkfeier in Bocholt seit mehreren Jahren von einer deutsch/niederländischen Schülergruppe mitgestaltet. Im Jahre 2006 wird die Stadt Bocholt zudem der Deportation jüdischer Mitbürger aus Bocholt nach Riga vor dann 65 Jahren besonders gedenken. In diesem Rahmen sind Schulprojekte zum Thema angedacht, die bei der Landesfeier vorgetragen werden könnten.

Vorgesehen ist neben einer Gedenkfeier in der St. Georg Kirche und einem Bürgerempfang im Rathaus am Berliner Platz u.a. ein Empfang im Historischen Rathaus, zum dem hochrangige Vertreter aus Politik und Verwaltung geladen werden, so der Ministerpräsident als Schirmherr des Volksbundes, der Landtagspräsident, der Innenminister NRW als Vorsitzender des Volksbund-Landesverbandes, der Regierungspräsident und der Landrat.

Ausgerichtet wird die Feier von der Staatskanzlei NRW in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge NRW und der Stadt Bocholt.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Jochen Methling, 02871/953-338