Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 24. Mai 2005

Supersonnenblumen auf Kompost

Kompost gibt`s am Wertstoffhof

Bocholt (pd).

Dass sich auf ehemaligem Müll schöne Pflanzen ziehen lassen, möchte die Abfallberatung des Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebes (ESB) beweisen.

Von Mittwoch, dem 25. Mai, bis Freitag, dem 3. Juni werden zu den üblichen Öffnungszeiten auf dem Wertstoffhof an der Schaffeldstraße Tütchen mit Sonnenblumenkernen verschenkt. Werden die Samen zu Hause in mit Kompost verbesserten Gartenboden gesteckt, entwickeln sich daraus bis zu zwei Meter große Sonnenblumen. Das "braune Gold des Gärtners", der Kompost, bildet dabei eine wichtige Grundlage für das üppige Gedeihen der Sonnenblumen. Er verbessert die Struktur des Bodens, fördert den Nährstoff- und Wassertransport und versorgt die Pflanzen mit den benötigten Nährstoffen.

Wie Kompost hergestellt wird, ist den wenigsten Menschen bekannt. Die in der Biotonne gesammelten Obst- und Gemüsereste werden ebenso kompostiert wie der im Garten anfallende Baum- und Strauchschnitt, nur das Verfahren unterscheidet sich. Während der Inhalt der Biotonne in geschlossenen Hallen in einem Kompostwerk in Gescher kompostiert wird, können die Grünabfälle wie Strauch- und Baumschnitt auf offenen Mieten bei der Entsorgungsgesellschaft (EGB) im Schlavenhorst zu Kompost umgewandelt werden. In jedem Fall wird in einem von der Natur abgeguckten Kreislauf aus Abfällen ein für den Gärtner wertvolles Produkt.

Der Wertstoffhof gibt das ganze Jahr über kleine Mengen Kompost an die Bocholter ab. Wer größere Mengen für den Garten benötigt, bekommt diesen direkt bei der EGB.

Wissenswertes über die Anwendung von Kompost, den Bau einer Wurmwanderkiste oder die richtige Kompostierung im eigenen Garten bietet Abfallberaterin Petra Somborn an einem Informationsstand bei der Kompostausgabe auf dem Wertstoffhof.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Bocholt, Petra Somborn, Tel. 02871-246324