Bocholt, 13. September 2005
Der Friedhof - Ort der Begegnung
Tag des Friedhofs am 18. September
Bocholt (pd).
Unter dem Motto "Der Friedhof - Ort der Begegnung" findet seit drei Jahren am dritten Sonntag im September der „Tag des Friedhofs“ statt. Sterben und Tod sind in unserer Gesellschaft tabuisiert.
Der Friedhof als Ruhestätte und als zentraler Ort des Totengedenkens soll am Tag des Friedhofs wieder ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden.
In diesem Jahr sind Interessierte am Sonntag, dem 18. September in der Zeit von 10 bis 22 Uhr eingeladen, sich auf dem Friedhof an der Blücherstraße mit unserer Bestattungskultur auseinanderzusetzen.
Viele Beteiligte wirken mit Informationen und mit besinnlichen Veranstaltungen mit: Friedhofsverwaltung, Kirchen, Bestatter, Steinmetze, Floristen und die Kriegsgräberfürsorge.
Die Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung stehen allen Interessierten für Fragen zum Bocholter Friedhof zur Verfügung. Um 12 Uhr und um 16 Uhr lädt Gärtnermeister Georg Theling ein zu Führungen über den Friedhof.
Für Blumenschmuck in und außerhalb der Trauerhalle sorgen Auszubildende der Ahauser Lise Meitner-Berufsschule. Steinmetze stellen Mustergrabsteine aus und geben den Besuchern die Gelegenheit, aktiv an der Gestaltung und Bearbeitung eines Grabsteins mitzuwirken.
Für Informationen zum Thema Tod und Bestattung sorgen Bocholter Bestattungsunternehmen und die Deutsche Gesellschaft für Dauergrabpflege. Die Deutsche Kriegsgräberfürsorge bietet den Besuchern die Möglichkeit, am Computer nach gefallenen Angehörigen zu suchen.
In der Friedhofskapelle findet um 14 Uhr ein ökomenischer Gottesdienst statt.
Von 12 bis 17 Uhr laden die Hemdener Landfrauen zu Kaffee und Kuchen ein.
Besinnlich wird es um 21 Uhr bei einer Stunde des Lichts. Ausgangspunkt hierfür ist die Friedhofskapelle.