Bocholt, 10. Februar 2006
Gärtner können Boden untersuchen lassen
Für 10 Euro je Probe vom 14. - 18. Februar beim ESB
Bocholt (pd).
Der Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ESB) bietet vom 14. - 18. Februar allen Hobbygärtnern an, ihren Gartenboden auf den Nährstoffgehalt hin untersuchen zu lassen. Die einzelne Probe kostet den Gartenbesitzer 10 Euro.
"Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass viele Gärten, besonders Gemüsebeete, überdüngt sind. Übermäßiger Einsatz von Düngemitteln belastet aber nicht nur das Grundwasser, stark überdüngtes Gemüse ist auch gesundheitsschädlich", sagt ESB-Mitarbeiter Albert Feld.
Kennt der Gärtner die Beschaffenheit seines Gartenbodens, kann er gezielt düngen und sich auf die wesentlichen Nährstoffzugaben beschränken. Probetütchen und eine Anleitung zur richtigen Probenahme gibt es auf dem Wertstoffhof des ESB an der Schaffeldstraße.
Die gefüllten Tüten müssen ebenfalls zwischen dem 14. und 18. Februar wieder beim Wertstoffhof abgegeben werden.
Die Untersuchungsergebnisse können vom 4. - 8. April beim Wertstoffhof abgeholt werden. An diesen Tagen wird Hilfestellung bei der Analyse der individuellen Untersuchungsergebnisse durch die Abfallberatung des ESB angeboten.
Außerdem besteht die Möglichkeit, sich kostenlos mit Kompost zu versorgen, um Nährstoffmängel auszugleichen. "Kompost eignet sich hervorragend zur Verbesserung des Bodens, da er seinen Nährstoffgehalt nur langsam abgibt und somit bei sachgemäßer Anwendung eine Überdüngung nahezu ausgeschlossen werden kann", rät Feld.