Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 08. Mai 2006

da Vinci: Mona Lisas Lächeln und die Perspektive

Zeichenworkshop an drei Samstagen unter Leitung von Kerstin Eßing

Bocholt (pd).

Warum ist Leonardo da Vinci (1452-1519) auch im 21. Jahrhundert einer der bekanntesten Künstler der Welt? Mit dieser Frage haben sich schon zahlreiche Forscher über viele Jahre beschäftigt, allerdings ohne eine eindeutige Antwort zu finden. Es liegt wohl auch an Leonardos unbegreiflichem Genie, das zur Zeit in Bocholt im Vordergrund steht.

In Kooperation mit der Bocholter Zeichenschule "Sieh mal!" hat sich der Veranstalter der Ausstellung "Die Maschinen des Leonardo da Vinci", ExtraMax aus Kranenburg, ein ganz besonderes Highlight einfallen lassen: Ein Zeichenworkshop bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, in die Welt des (Kunst-) Genies Leonardo einzutauchen und zeigt ihnen Tricks und Kniffe des wohl größten Künstlers der Renaissance. Obwohl Leonardo nur 17 seiner Gemälde vollendete, ist er damit in die Weltgeschichte eingegangen und seine "Mona Lisa" im Louvre in Paris ist beinahe jedem Kind bekannt.

Tricks und Kniffe

Obwohl die noch bis zum 30. Mai in Bocholt stattfindende Kunstausstellung sich in erster Linie mit den Erfindungen des Genies auseinandersetzt, darf seine Kunst dabei nicht vernachlässigt werden. Denn auch auf diesem Gebiet schuf und erfand da Vinci Neues und Großartiges. Die Frage, ob die Mona Lisa lächelt oder nicht, beschäftigt Kunstforscher schon seit mehreren Jahrhunderten. Und auch die Tatsache, dass die Mona Lisa den Betrachter immer ansieht, egal aus welcher Perspektive sie betrachtet wird, ist revolutionär und einzigartig.

Um seine bahnbrechenden Erfindungen und seine revolutionäre Art der Malerei dreht sich auch der an drei Samstagen stattfindende Zeichenworkshop. Die künstlerischen Werke, die sowohl aus Details als auch aus Gesamtansichten der Gemälde Leonardos entstehen, werden auf Wunsch in der Ausstellung präsentiert, damit auch die Besucher daraus lernen können. Der Workshop unter Leitung der freischaffenden Künstlerin Kerstin Eßing ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene ab 14 Jahren geeignet. Gemalt wird im Ausstellungsgebäude mit Bleistift auf Zeichenkarton, die Teilnehmer dürfen jedoch auch eigene Zeichenkreiden und –stifte mitbringen.

Der Zeichenworkshop wird an den Samstagen, 13. Mai,  20. Mai und 27. Mai jeweils von 15 bis 17 Uhr im Ausstellungsgebäude am Europaplatz 5-7 stattfinden. Die Teilnahmekosten beinhalten das Material und betragen für Schüler und Studenten 13 €, für Erwachsene 16 €. Um vorherige Anmeldung unter der Telefon-Nr.: 02871 / 294 19 94 (Zeichenschule) oder 0 700 / 39 87 26 29 (ExtraMax) wird wegen begrenzter Teilnehmerzahlen gebeten.