Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 31. August 2006

Bioabfälle im eigenen Garten zu Kompost verarbeiten

ESB berät am Dienstag auf dem St. Georg Platz

Bocholt (pd).

Bioabfälle müssen nicht unbedingt in der Biotonne entsorgt werden: Mithilfe eines Thermokomposters kann jeder im eigenen Garten sein kleines Kompostwerk betreiben. Wie das geht, erklärt Petra Somborn, Abfallberaterin des Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebes Bocholt (ESB) am Dienstag, 5. September. Von 9 bis 12 Uhr steht sie am Infostand auf dem St. Georg Platz.

"Kompostierbare Abfälle getrennt zu sammeln ist grundsätzlich sinnvoll, denn nur so schließt sich ein natürlicher Kreislauf. Obst- und Gemüsereste, Rasenschnitt und Pflanzenreste stammen aus der Natur und werden durch die Kompostierung wieder zu einem Teil der Natur, zu wertvollem Kompost", weiß Somborn. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Die Sammlung der Bioabfälle in Biotonnen mit anschließender professioneller Kompostierung in Kompostwerken, oder aber die Kompostierung der Bioabfälle im eigenen Garten.

Für die Kompostierung im eigenen Garten in einem Thermokomposter oder in einer Kompostmiete hat den Vorteil, dass man den Kompostierungsprozess beobachten und den fertigen Kompost im eigenen Garten verwenden kann.

Am Infostand ist ein solcher Thermokomposter zu sehen. Außerdem gibt Somborn Tipps und Tricks bei der Anlage und Benutzung eines Komposthaufens. Verkauft werden auch Papierbeutel für die Biomüllvorsortiergefäße. Somborn: "Die kompostierbaren Papiertüten ermöglichen die saubere Sammlung von Biomüll in der Küche. Ist die Tüte voll, kann sie mitsamt dem Biomüll auf den Kompost oder in die Biotonne geworfen werden, da sie leicht verrottet."

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Petra Somborn, ESB, 02871/246324