Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 30. August 2007

Broschüre über sparsame Haushaltsgeräte

Bocholt (pd).

Geld und Energie sparen im Haushalt: Einen Vergleichstest besonders sparsamer Haushaltsgeräte bringt die Stadt Bocholt nun in einer aktuellen Broschüre heraus, die ab sofort im Rathaus erhältlich ist. Außerdem steht sie in digitaler Form im Internet unter www.bocholt.de (Rathaus-Umwelt) als Download zur Verfügung.

Zusätzlich gibt´s besondere Tipps. Die Internet-Datenbank www.spargeraete.de/bocholt enthält über 2100 in Deutschland lieferbare Haushaltsgroßgeräte verschiedener Hersteller. Darunter 629 Kühl- und Gefriergeräte, 534 Waschmaschinen, 716 Spülmaschinen, 221 Wäschetrockner und 51 Waschtrockner. Mit wenigen Klicks lassen sich hieraus diejenigen Geräte auswählen, die die gewünschte Größe, Bauart, Bauform, Effizienz und andere jeweilige Leistungsmerkmale haben.

 

Außerdem werden die in Frage kommenden Geräte in einer Übersichtsliste angezeigt, die nach Energieeffizienz sortiert ist. Von jedem Gerät ist auch eine Übersicht mit technischen Daten vorhanden.

 

„Mit diesen Informationen gewappnet ist es ein Leichtes, bei Händlern Preisangebote für besonders sparsame Geräte einzuholen und dabei schon abschätzen, wie hoch die späteren Betriebskosten sein werden“, so Umweltreferentin Angela Theurich. Aufgrund steigender Strompreise mehrten sich seit einiger Zeit die Anfragen im Umweltreferat, was getan werden kann, um dem Kostenanstieg entgegen zu wirken.

 

Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen sowie Wäschetrockner sind Anschaffungen für viele Jahre. Neben guter Leistung sollen sie vor allem zuverlässig sein, eine lange Lebensdauer haben und sparsam sein, denn ein niedriger Strom- oder Wasserverbrauch bewirkt nicht nur weniger Umweltbelastung, sondern spart auch Betriebskosten.

 

Theurich: „Viele Käufer von Haushaltsgeräten sind sich nicht darüber im Klaren, dass die Betriebskosten während der Lebensdauer solcher Geräte oft deutlich höher sind als ihr Kaufpreis. Besonders sparsame Geräte können deshalb im Lauf der Jahre wesentlich mehr an Strom- und Wasserkosten einsparen, als sie bei der Anschaffung teurer sind.“

 

Die Verbrauchsunterschiede erscheinen zunächst oft nur als "Stellen hinter dem Komma". Man sollte sich aber nicht täuschen: Alte Kühlgeräte zum Beispiel haben schnell einen doppelt so hohen Stromverbrauch wie effiziente Neugeräte. Wird ein neuer Kühlschrank für die Küche angeschafft, findet der alte oft als Zweitgerät Verwendung im Partykeller, Wochenendhaus oder im Büro. Doch was auf den ersten Blick sinnvoll erscheint, entwickelt sich schnell zur Kostenfalle. Denn oft wird vergessen, dass dieses alte Kühlgerät sehr viel mehr Strom verbraucht als ein energieeffizientes Neugerät.