Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 19. Dezember 2007

Zweimal Verdacht auf Schwarzarbeit

Verwaltung kontrolliert Gaststätten und Taxifahrer

Bocholt (pd).

Die Stadtverwaltung führte am letzten Wochenende mehrere Stichproben-Kontrollen in Gaststätten und bei Taxifahrern durch. Die Auswertung ergab: In zwei Fällen besteht Verdacht auf Schwarzarbeit, in einer Kneipe wurden Verstöße gegen den Jugendschutz festgestellt.

Kontrolliert wurden insgesamt sechs Imbiss- und Restaurantbetriebe. In einem Imbiss wurde eine Angestellte angetroffen, die nach Ermittlungen der Verwaltung gleichzeitig Hartz IV-Leistungen bezieht. Die Verwaltung prüft nun, ob sich der Verdacht auf Schwarzarbeit erhärtet.

 

Daneben wurden sieben Taxis kontrolliert. Ein Fahrer fiel auf, weil er die Angaben zur Entlohnung verweigerte. Auch hier hakt die Verwaltung nun beim Arbeitgeber nach.

 

Im Rahmen einer Gaststättenüberprüfung wurden zwei 17-jährige Jugendliche angetroffen, die rauchten. Das verstößt gegen das geänderte Jugendschutzgesetz, das seit 1. September in Kraft ist. Die Verwaltung macht nochmals darauf aufmerksam, dass für Jugendliche unter 18 in der Öffentlichkeit Rauchverbot besteht.

 

Desweiteren wurde eine 15-jährige ohne Begleitung eines Erwachsenen in der Gaststätte angetroffen. Auch das ist nicht erlaubt.

Die Stadt Bocholt weist Wirte darauf hin, dass die Kontrollen fortgesetzt werden und bei Verstößen gegen die Konzession – und dazu gehört u.a. die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen - Bußgelder verhängt werden bzw. bei wiederholten Auffälligkeiten die Konzession kritisch geprüft wird.