Bocholt, 05. Februar 2008
Wie werde ich mein eigener Chef?
Städtische Wirtschaftsförderung bietet Existenzgründungsseminare an
Bocholt (pd).
Sein eigener Herr oder auch seine eigene Frau zu sein, ist für manch einen ein lang gehegter Traum, für andere eine realistische Alternative zu ihrer gegenwärtigen Situation. Doch wie funktioniert das? Was gilt es zu beachten, damit die richtigen Entscheidungen getroffen werden und der Start zu einer dauerhaften neuen Existenz führt? Welche Fördermittel gibt es?
Antworten darauf gibt es jetzt wieder in zwei dreitägigen Existenzgründungsseminaren, die vom 27. bis 29. Februar und vom 29. Februar bis 2. März in den Räumen des InnoCent im Technologiepark stattfinden. Die städtische Wirtschaftsförderung als erster Ansprechpartner für Existenzgründer und Existenzgründerinnen bietet diese Seminare an. Mit der Durchführung hat sie das überregional tätige Institut für Unternehmensgründungen (IFU) beauftragt. Bei den Seminaren handelt es sich um eine mit EU-Mitteln geförderte Bildungsmaßnahme des Bundes, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Richtlinien (Qualität und Neutralität) geprüft wird. "Will man etwas Eigenes aufbauen", weiß auch Wendelin Knuf vom Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, "ist die Teilnahme an einem derartigen Seminar wichtig, anschließend kann im Wege der individuellen Beratung dem Existenzgründer oder der Existenzgründerin weitergeholfen werden." Behandelt werden in dem dreitägigen Seminar u.a. Marketing, Rechtsform, Kalkulation, Steuer, Gewinnermittlung, Fördermittel, Vertragsrecht, behördliche Genehmigungen und vieles mehr. Zudem kann die Arbeitsagentur den Start in die Selbständigkeit mit Beihilfen (Gründungszuschuss, Einstiegsgeld) erleichtern. Für Gründungen aus der Hochschule heraus werden spezielle Programme angeboten. Anmeldungen für das Seminar (Teilnahmegebühr: 30 Euro) sind ab sofort möglich unter 0 28 71 - 95 33 97 und 0 28 71 - 95 33 98 (Wendelin Knuf und Anja Engenhorst, Stadt Bocholt, Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung).