
Nach dem Anmeldeverfahren verteilen sich die 4.618 Kindergartenplätze im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes wie folgt: 114 Mal wurde die Betreuung für 25 Stunden in der Woche gebucht (2,6 Prozent), 3.424 Mal die 35-Stunden Woche (74 Prozent) und 1.080 Mal die 45-Stunden-Woche (23,4 Prozent). Für die Betreuung für unter dreijährige Kinder (U 3) stehen nun 404 Plätze zur Verfügung, vorher waren es 171. Damit wird, zählt man die Tagespflege dazu, ein Versorgungsgrad von 12,6 Prozent erreicht. „Das Ziel, bis 2010 15 Prozent U 3-Plätze anzubieten, ist damit in greifbare Nähe gerückt. Wir haben einen wichtigen Schritt zur Vereinbarung von Familie und Beruf getan und setzen konsequent das Wirtschaftspolitische Programm des Kreises um“, zieht Wolfgang Böhm, Fachbereichsleiter für Schulen und Jugend beim Hochsauerlandkreis, ein positives Fazit.
Der Jugendhilfeausschuss lobte die Kreisverwaltung für die Umsetzung von KiBiz in enger Abstimmung mit den Trägern. Die Sorge der Kindergärten hat sich nicht bestätigt, dass durch KiBiz zu wenig Gelder für das Personal und den pädagogischen Auftrag zur Verfügung stehen würden.
Anmerkung: Die Städte Arnsberg, Schmallenberg und Sundern haben ein eigenes Jugendamt.