Bocholt, 29. Mai 2009
Leuchtstoffröhren enthalten giftiges Quecksilber
ESB informiert am 2. Juni über sachgemäße Entsorgung
Bocholt (pd).
Über den richtigen Umgang mit Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen informiert die Abfallberaterin des Entsorgungs- und Servicebetriebes, Petra Somborn, am Dienstag, 2. Juni. In der Zeit von 9-12 Uhr hält die Abfallberaterin auf dem St. Georg Platz Informationen und Anschauungsmaterialien zum Umgang mit Entladungslampen sowie weitere Tipps bereit.
Entladungslampen wie Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen finden in immer mehr Haushalten Verwendung. Somborn: "Der Einsatz von Entladungslampen zahlt sich für die Umwelt aus, durch den Gebrauch wird Energie und damit CO2 eingespart. Dieser positive Umweltaspekt verliert jedoch an Bedeutung, wenn man die gebrauchten Energiesparlampen nicht ordnungsgemäß entsorgt."
Anders als Glühlampen, enthalten Energiesparlampen hochgiftiges Quecksilber. Zerbrechen die Lampen, entweicht das Quecksilber. "Dieser Umstand ist noch den wenigsten bekannt", so Somborn. Nur ca. 20 % der verkauften Entladungslampen werde ordnungsgemäß entsorgt. Die restlichen Lampen würden, wohl aus Unwissenheit, in der Restmülltonne oder sogar in den Glascontainern landen.
Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen aus Bocholter Haushalten nimmt der Wertstoffhof an der Schaffeldstraße kostenlos an. Dorthin können auch Röhren aus privat genutzten Solarien gebracht werden. Beim Transport sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Röhren nicht zerbrechen.
Am Informationsstand auf dem St. Georg Platz hält Petra Somborn neben Informationsmaterialien auch Gelbe Säcke bereit. Die Abfallberaterin weist jedoch daraufhin, dass die Abgabe der Säcke auf eine Rolle beschränkt ist.
Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Petra Somborn, ESB, Tel. 02871/246324