Hochsauerlandkreis - Pressemeldungen


„Chancen der Option genutzt“

[Alle Meldungen]
[Medienarchiv]
[Pressemeldungen abonnieren]
[Pressemeldungen durchsuchen]
[Druckansicht]


[Zurück]

10. Juni 2009
„Chancen der Option genutzt“
Organisationsanalyse sieht HSK insgesamt gut aufgestellt – Gesundheits- und Sozialausschuss empfiehlt Kreistag Neubau der Rettungswache Eslohe
Hochsauerlandkreis.

„Der Hochsauerlandkreis hat mit seinen zwölf Städten und Gemeinden die Chancen des Optionsmodells bei der Umsetzung des SGB II genutzt“. Zu diesem Ergebnis kam Carsten Kocialkowski, Mitarbeiter der Firma con_sens aus Hamburg, bei der Ergebnispräsentation der Organisationsanalyse im Gesundheits- und Sozialausschuss am Dienstag (9. Juni).

 

Die innerorganisatorische Studie, an der die Mitarbeiter in den Delegationskommunen per Befragung teilgenommen hatten, führte zu Tage, dass der Hochsauerlandkreis besonders in der Sachbearbeitung zur Leistungsgewährung gut aufgestellt ist. Auch die Potenziale zur Vermittlung würden genutzt. Allerdings, so räumte Kocialkowski ein, könnte bei der Gewinnung von Stellen für geeignete Bewerber eine noch stärkere Vernetzung der Arbeitsvermittler untereinander von Vorteil sein: „Hier gilt es auch, die Schnittstelle von Fallmanager zum Arbeitsvermittler durch ein Angebots- und Nachfragepool zu überwinden“, sagte der Berater.

 

Ressortübergreifendes Demografiekonzept

 

Weiteres Thema im Ausschuss war die Erstellung eines ressortübergreifenden Demografiekonzeptes für den Hochsauerlandkreis. Hierfür sprach sich die Ausschussmehrheit aus, die den demografischen Wandel als Querschnittsthema für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens erachtete. Grünes Licht erteilte der Ausschuss der Beschlussempfehlung zum Neubau der Rettungswache Eslohe. Entscheiden wird der Kreistag in seiner Sitzung am 26. Juni.

 

Neue Grippe

 

Keine Entwarnung gab Dr. Peter Kleeschulte, Leiter des Gesundheitsamtes, mit Blick auf die „Neue Grippe“. Die Infektionszahlen in Deutschland seien weiterhin zunehmend (mit heutigem Datum etwa 80 infizierte Personen, davon 16 in Nordrhein Westfalen), wobei es sich im Wesentlichen immer noch um eingeschleppte Einzelinfektionen handele.

Das Gesundheitsamt betreibt seit Ende April mit Ausrufung der pandemischen Warnphase 5 durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Lagezentrum.

Bislang mussten insgesamt 11 Verdachtsfälle oder Kontaktpersonen bearbeitet werden. Dies bedeutet im Einzelfall Durchführung eines Schnelltests, Gewinnung von Probenmaterial, Transport des Materials in das nationale Referenzzentrum beim Robert Koch Institut nach Berlin oder in die Virologie der Universitätskliniken Köln, Identifikation und tägliche Überwachung von möglichen Kontaktpersonen, regelmäßige Kommunikation mit den Landesbehörden.

Das Gesundheitsamt beschäftigt sich derzeitig mit der Einrichtung einer Beschaffungsstelle für antivirale Medikamente. Hierdurch hat der Hochsauerlandkreis die Möglichkeit, antivirale Medikamente direkt beim Hersteller zu erwerben.



Pressekontakt: Hochsauerlandkreis, j.uhl
[Zurück]

Pressestelle Hochsauerlandkreis
Martin Reuther (V.i.S.d.P.)
Steinstraße 27
59872 Meschede
Fon: 0291/94-1458
Fax: 0291/94-26134
Mail: pressestelle@hochsauerlandkreis.de
Internet: www.hochsauerlandkreis.de