Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 29. Oktober 2009

Bocholter im Schnitt 41,1 Jahre alt

Zeitreihe von 2006 - 2008

Bocholt (pd).

Bereits im Januar konnte der Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung anhand eigener Berechnungen und Datenzusammenstellungen vermelden, dass die Bocholter mit Stichtag vom 31. Dezember 2008 im Schnitt 41,1 Jahre alt sind. Ausgewertet wurden die Daten der wohnberechtigten Bevölkerung, das sind Personen mit Haupt- bzw. Nebenwohnung.

Der Fachbereich hat weiter gerechnet und die 2008er Zahlen in einer kleinen Zeitreihe mit denen aus 2006 und 2007 verglichen. Daraus ergibt sich durchaus Überraschendes. Während der Altersschnitt sowohl im Kreis Borken als auch im Land Nordrhein Westfalen in den drei Jahren sank, stieg er in Bocholt von 40,5 in 2006 über 40,8 in 2007 auf 41,1 in 2008.

Beim Kreis (39,5 - 39,9 - 39,0) und auch beim Land (42,3 - 42,6 - 41,4) ist die Entwicklung gegenläufig. Die im Schnitt ältesten Bocholterinnen und Bocholter wohnen im Innenstadtbereich (Nord/Süd) und in der Karolingerstraße (44,7 - 45 Jahre), das differierte in den drei Jahren minimal zwischen drei Stadtteilen. In diesen Bezirken befinden sich einige Seniorenwohnheime. Immer die jüngsten Einwohner stellt der Stadtteil Lowicker Straße mit einem Schnitt von 35,6 in 2006, 36,4 in 2007 und 36,7 in 2008. Danach folgen die Stadtteile Barlo (36 - 36,7 - 37,4) und Biemenhorst (36,8 - 37,2 - 37,4). "Es bleibt weiterhin festzustellen", kommentiert Klaus Kaiser, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung die Zahlen, "dass in den Neubaugebieten natürlich Familien mit Kindern das Bild prägen und so für einen niedrigeren Altersdurchschnitt sorgen."

Dagegen sei es in den "alten" Stadtgebieten Bocholts und auch im gesamten Innenstadtbereich von jeher so, dass die älteren Bewohner den Großteil der Einwohnerschaft bildeten. "Im Vergleich zum Kreis erklärt sich die gegenläufige Entwicklung damit, dass in den kleineren Gemeinden der Rückgang bei den Geburtenzahlen erst später eingesetzt hat", so Kaiser weiter, "im Vergleich zum Land deutet einiges auf einen höheren Ausländeranteil mit größeren und jüngeren Familienverbänden hin."

Interesse an weiteren statistischen Auswertungen? Ein Blick auf die Internetseiten der Stadtverwaltung auf der www.bocholt.de unter Rathaus - Zahlen, Daten, Fakten birgt so manche Überraschung.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, Geschäftsbereich Öffentlichkeitsarbeit, Bruno Wansing, Telefon 0 28 71 95 35 71, E-Mail: bruno.wansing@mail.bocholt.de