Bocholt, 26. April 2010
„Was heißt hier Frieden?“
Internationale Jugendbegegnung in Bocholt / Empfang im Rathaus
Bocholt (pd).
65 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs präsentiert die Hohe-Giethorst-Schule in Bocholt die Schulausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.: „Was heißt hier Frieden?“. Im Rahmen dieser Ausstellung werden Schülergruppen der Partnerschulen aus Sobotka/Polen, Akmene/Litauen und Doetinchem/Niederlanden nach Bocholt kommen.
Gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern machen sich die jungen Leute Gedanken zu der Frage, was eigentlich Frieden heißt. Unterstützung findet die Hohe-Giethorst-Schule bei diesem Projekt von zwei Künstlern sowie dem Leiter der Freizeitanlage am Aa-See, Klaus Kriebel. Annemarie Siemen erarbeitet mit den Schülergruppen ein gemeinsames Kunstprojekt, um sich der Thematik zu nähern. Der Bocholter Musiker und Produzent Volker Leson kreiert mit den Schülerinnen und Schüler aller vier Nationen einen Song zum Thema Völkerverständigung. Dieses Lied wird anschließend in seinem Tonstudio in den Sprachen deutsch, polnisch, litauisch und niederländisch eingesingen und auf eine CD gebrannt. Die Schülergruppen werden für die CD das entsprechende Titelbild gemeinsam gestalten.
Die Ausstellung, die bis zum 12. Mai 2010 in der Hohe-Giethorst-Schule zu sehen ist, möchte Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräfte anregen, die Themen Krieg, Gewalt, Versöhnung und Verständigung im Unterricht zu behandeln. Besonders die deutsch-niederländischen Jugendbegegnungen der Hohe-Giethorst-Schule auf dem Soldatenfriedhof im niederländischen Ysselsteyn haben in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, wie schwierig es manchmal sein kann, auf dem Friedhof des ehemaligen Gegners gemeinsam über Frieden nachzudenken.
Im Rahmen ihres Aufenthaltes in Bocholt werden die Jugendlichen aus allen Ländern von der 1. stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Feldhaar offiziell im Rathaus empfangen.
Zu diesem städt. Empfang am Dienstag, 27. April 2010, 11:45 Uhr, darf ich Sie als Pressevertreter/in sehr herzlich in den Ratssaal des Rathauses, Berliner Platz 1, Bocholt, einladen.
Mit freundlichen Grüßen
Petra Taubach
Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Fachbereich Zentrale Verwaltung, Partnerschaftsbeauftragte Petra Taubach, Telefon 0 28 71 95 33 28, E-Mail: ptaubach@mail.bocholt.de