
Der Ausschuss für Wirtschafts-, Struktur- und Fremdenverkehrsförderung des Hochsauerlandkreises empfahl mehrheitlich in seiner Sitzung am Dienstag (31.05.) dem Kreistag, unter Beteiligung des ZRL, des Hochsauerlandkreises sowie der Städte Arnsberg und Sundern die Voraussetzungen für eine Fahrgast-Potenzialanalyse unter Einbeziehung der Busverkehre für die Röhrtalbahn von Neheim-Hüsten bis Sundern zu schaffen.
Die für eine solche Analyse notwendigen Kosten in Höhe von 25.000 Euro kommen bei einem entsprechenden Beschluss des Kreistages aus dem vorhandenen zweckgebundenen Topf des SPNV/ÖPNV-Etats. Der Kreishaushalt wird nicht belastet.
Zuvor hatte sich der Ausschuss über die Ergebnisse des Gutachtens zur Infrastruktur informiert. Darin kam der Gutachter zu dem Schluss, eine Mischvariante zu bevorzugen, die je nach Situation und Streckenverlauf die Streckengeschwindigkeit auf 40, 60 oder 80 km/h auslegt, was eine Fahrzeit von etwa 25 Minuten auf der 14,3 Kilometer langen Strecke ermögliche und 700 Meter kostenintensive Linienverbesserungen notwendig machten - geschätzte Investitionskosten: 15,6 Millionen Euro.
Ausschuss-Vorsitzender Hans-Walter Schneider wie auch Kreisdirektor Winfried Stork begrüßten den Schritt, die Voraussetzungen für die Potenzialuntersuchung zu schaffen. Die sich daraus ergebenden Daten und Ergebnisse versetzten die Akteure in die Lage, Argumente in ein Verfahren einzubringen, um das Projekt „Reaktivierung der Röhrtalbahn für den Schienenpersonennahverkehr“ neu bewerten zu lassen.