
Einen Bericht zum aktuellen Sanierungsstand an der mit PFT belasteten Fläche in Brilon-Scharfenberg legte die Untere Bodenschutzbehörde des Hochsauerlandkreises in der öffentlichen Sitzung den Mitgliedern des Ausschusses für Umweltschutz, Landwirtschaft und Forsten am Dienstag (01.06) vor.
Im Rückgriff der Erläuterung sämtlicher Maßnahmen seit Beginn der Umsetzung des Sanierungskonzeptes im Herbst 2006 sei das Sanierungsziel, geeignetes Rohwasser für die Trinkwassergewinnung an Möhne und Ruhr vorzuhalten, erreicht worden, sagte Anja Menne, Fachbereichsleiterin Ordnung, Umwelt und Gesundheit.
Der Sanierungsbereich lässt sich aufgrund der Topographie in eine Nordfläche und eine Südfläche unterteilen. Das Sanierungsverfahren mittels Drainagesystem und anschließender Reinigung über eine Aktivkohle – Behandlungsanlage hat sich auf der Nordfläche bewährt. Die Südfläche sei aber aufgrund schwierigerer geologischer Verhältnisse anders zu betrachten. „Wir sind uns bewusst, dass wir derzeit und auch künftig nicht sämtliche Frachten fassen können“, sagte Petra Brandenburg, Leiterin des Fachdienstes Abfallwirtschaft und Bodenschutz. Weitergehende Maßnahmen werden zur Zeit geprüft. Dafür müssen in Abstimmung mit den beteiligten Behörden Untersuchungen durchgeführt werden. Der Ausschuss wird auch weiterhin umfassend zum Thema PFT- Sanierung informiert.