
Hier bietet das Werkstattjahr NRW auch in 2010 Chancen für den Berufseinstieg. Auf dieses gemeinsame Angebot des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein- Westfalen, das mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes NRW finanziert wird, weist der „Runde Tisch Werkstattjahr“ im Hochsauerlandkreis hin, der von der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland koordiniert wird.
„Durch die enge Verzahnung von Schule und Praxis werden die Jugendlichen besonders gut auf eine Ausbildung oder Beschäftigung vorbereitet“, erläutert Walter Scholz von der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland in Meschede. Eine erfolgreiche Vermittlung sollte im Anschluss an das Werkstattjahr deutlich leichter fallen. An zwei Tagen in der Woche besuchen die Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, eine Klasse an einem Berufskolleg. Und an drei Tagen in der Woche steht die Vermittlung beruflicher Grundfertigkeiten im Vordergrund. Bei einem der drei ausgewählten Bildungsträger in der Region haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, in verschiedenen Berufsfeldern anerkannte Qualifizierungsbausteine zu absolvieren.
Die erlernten Arbeitstechniken und den Umgang mit Maschinen wenden sie dann im Betriebspraktikum an. Zudem erhalten die Jugendlichen monatlich 120 Euro als Aufwandsentschädigung.
Im Werkstattjahr wird eine große Auswahl an Berufsfeldern angeboten: Bau, Gastronomie, Gesundheit und Soziales, Handwerk, Holz, Handel, Hauswirtschaft, Garten- und Landschaftsbau, Forstwirtschaft, Metall, Maler & Lackierer und vieles mehr. Interessente Jugendluche, die am Werkstattjahr teilnehmen möchten, melden sich bei Ihrer Berufsberatung der Agentur für Arbeit Meschede.
Weitere Informationen auch unter www.werkstattjahr.nrw.de oder auf den Seiten der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland unter www.r-h-h.de oder direkt bei Walter Scholz, Tel. 0291 94-1529.
Pressekontakt: Hochsauerlandkreis, j.uhl