Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 28. Dezember 2010

Nach dem großen Knall

...den Besen in die Hand nehmen und Reste von Krachern, Böllern und Raketen aufkehren

Bocholt (pd).

Noch wenige Tage, dann ist´s soweit: Das neue Jahr wird traditionell mit Krachern, Böllern und Raketen begrüßt. "In den letzten Jahren hat es sich in manchen Straßen zur unschönen Tradition entwickelt, den anfallenden Müll einfach liegen zu lassen. Der Neujahrstag bietet dann einen fiesen Anblick", so Abfallberaterin Petra Somborn vom Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt (ESB). Böller, Feuerwerkskörper, Raketenstiele und -kapseln, Flaschen und Wunderkerzen verdrecken Gehwege und Plätze.

Die ESB weist aus aktuellem Anlass auf Entsorgungs- und Reinigungspflichten der Bürger hin.

Damit das neue Jahr nicht direkt mit unschönen Müllhaufen beginnt, ist der Silvestermüll umgehend zu beseitigen. "Wenn jeder Gast einen Besen zur Hand nimmt, dürfte diese Arbeit schnell erledigt sein", rät Abfallberaterin Somborn. Die abgebrannten Überreste sind nach dem Feuerwerk, spätestens aber am kommenden Morgen zusammenzukehren und in die Restmülltonne zu geben. Der ESB ist nicht für die Reinigung der Bürgersteige zuständig. Verschmutzungen des Bürgersteigs sind vom Anlieger zu beseitigen. In Anliegerstraßen ist auch die Straße zu reinigen.

Nicht mehr benötigte, gebrauchsfähige Feuerwerkskörper oder Fehlzündungen sollten vor der Entsorgung unschädlich gemacht werden. Tipp: Einfach in einen mit Wasser gefüllten Eimer schmeißen. Nachdem sich die Kracher und Raketen mit Wasser vollgesogen haben, am besten in einem mit etwas Erde oder Sand gefüllten Beutel in der Restmülltonne entsorgen. "Die Überreste von Feuerwerksskörpern dürfen auf keinen Fall ins Altpapier geworfen werden", warnt Somborn.

Obwohl der Verkauf von Feuerwerk nur an über 18-jährige erfolgt, ziehen bereits in den Tagen vor Silvester Jugendliche und Kinder durch die Straßen und zünden die ersten Kracher. Dabei landen Böller auch immer wieder in Papier- oder Glascontainern, die leicht Feuer fangen und demoliert werden können. Somborn: "Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern  Sachbeschädigung und Brandstiftung. Der ESB wird Anzeige erstatten. Das kann den Tätern teuer zu stehen kommen." Eltern sollten ihre Kinder darauf hinweisen und generell vor den Gefahren von Feuerwerk aufklären.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Büro des Bürgermeisters, Pressesprecher Karsten Tersteegen, Telefon 0 28 71 95 33 27, E-Mail: karsten.tersteegen@mail.bocholt.de