Bocholt, 28. Dezember 2010
ESB stellt bei Winterdienst auf Notbetrieb um
Streusalzvorräte gehen zur Neige / Viele Straßen, Radwege und Plätze werden geräumt, aber nicht mehr gestreut
Bocholt (pd).
Der Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt (ESB) setzt in Bocholt ab sofort nur noch an verkehrswichtigen und gefährlichen Stellen Streusalz ein. Zu diesen Stellen zählen zum Beispiel stark befahrene innerstädtische Kreuzungsbereiche und Gefällestrecken. Auf allen anderen vom Winterdienst befahrenen Straßen, Radwegen und Plätzen beschränkt sich der Winterdienst auf das Räumen von Schnee.
Auf Gehwegen entlang städtischer Grundstücke werden bei Bedarf abstumpfende Mittel gestreut. Der ESB sieht sich zu dieser Maßnahme gezwungen, weil die Salzvorräte nach den umfangreichen Einsätzen an allen Weihnachtsfeiertagen und zu Beginn dieser Woche auf nur noch 30 Tonnen geschrumpft sind, wie ESB-Leiter Gisbert Jacobs mitteilt. Weitere bestellte Mengen treffen gar nicht oder nur sehr schleppend ein.
Sollte in den nächsten zehn Tagen weiteres Streusalz geliefert werden, plant der ESB einen sparsamen Einsatz, um die stark von Schülern frequentierten Radwege nach dem Ende der Weihnachtsferien wieder streuen zu können.
Der ESB bittet Verkehrsteilnehmer um eine den Bedingungen angepasste Fahrweise und um besondere Rücksichtnahme.