Bocholt, 10. Mai 2011
Comenius: Projekt-Treffen in Bocholt
Mariengymnasium begrüßt Schülergruppen aus fünf Ländern
Bocholt (PID) .
Mehr als 80 ausländische Gäste werden ab dem 10. Mai für eine Woche beim Mariengymnasium Bocholt zu Gast sein. Dann finden das Ende und gleichzeitig der Höhepunkt einer zweijährigen Zusammenarbeit von sieben Schulen aus fünf Ländern Europas im Rahmen des Comenius-Programms der Europäischen Gemeinschaft statt.
Comenius ist ein Programm, das die Begegnung junger Menschen durch die Zusammenarbeit an bestimmten Projekten beinhaltet. Dieses entspricht dem Ansatz des Mariengymnasiums zum Ausbau seines Profils als „Europaschule“. Dazu gehören der Aufbau des bilingualen Zweiges, ein umfangreiches Austauschprogramm mit den Niederlanden und Frankreich, Bildungsreisen nach Großbritannien sowie die Aufnahme des europäischen Sprachenzertifikats „Certilingua“. Die Teilnahme an Comenius-Projekten ergänzt diese Bemühungen.
Ausgangspunkt für die jetzige Comenius-Projektarbeit waren Internet-Projekte mit europäischen Partnerschulen über den europäischen Bildungsserver „e-twinning“. Dieser Server bietet den Partnerschulen die technischen Voraussetzungen zur Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg. Seit drei Jahren arbeitet das Mariengymnasium im Rahmen der verschiedenen Treffen in den beteiligten Ländern mit seinen europäischen Partnern zusammen. Im ersten Projekt waren es Partner aus neun Ländern. Im jetzigen – zweiten – Projekt gibt es sieben Partner aus fünf Ländern. So kommen jetzt neben den hiesigen Schülerinnen und Schülern auch Schülergruppen aus Italien, Ungarn, der Türkei und Polen nach Bocholt. Auch ein Anschlussprojekt ist schon beantragt: Dann werden es Partner aus 10 europäischen Ländern sein.
In dem Comenius-Projekt, das nun abgeschlossen wird, haben sich Schülerinnen und Schüler von der Orientierungsstufe bis zur Oberstufe mit dem Thema „Wohnen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ auseinandergesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt bildete die Arbeit im Bereich der praktischen, künstlerischen Tätigkeit. Im Rahmen der Treffen erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler ihre Objekte im Kunstunterricht und bewiesen dabei eine genaue Beobachtung und viel Fantasie. 150 dieser Arbeiten wurden nun in einer Ausstellung zusammengefasst, die im Foyer des Rathauses am Berliner Platz gezeigt wird.
Am Mittwoch, 11. Mai, 11 Uhr, wird Bürgermeister Peter Nebelo die Ausstellung eröffnen. Alle europäischen Schüler werden dabei sein und für ein buntes Rahmenprogramm sorgen.
Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Fachbereich Zentrale Verwaltung, Partnerschaftsbeauftragte Petra Taubach, Telefon 0 28 71 95 33 28, E-Mail: ptaubach@mail.bocholt.de