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Ruhrtaltour bietet erlebnisreichen Tag zwischen Hattingen und Herdecke

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11. Juni 2012
Ruhrtaltour bietet erlebnisreichen Tag zwischen Hattingen und Herdecke

(pen) Wenn die Teilnehmer der Ruhrtaltour am Horizont die nach wie vor beeindruckende Silhouette des Hochofens der ehemaligen Henrichshütte erkennen, dann liegt ein erlebnis- und erkenntnisreicher Tag im Ruhrtal zwischen Hattingen und Herdecke hinter ihnen. Das verspricht die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, kurz EN-Agentur, die für ihre Ruhrtaltour am Sonntag, 1. Juli, noch freie Plätze anbieten kann.

Treffpunkt für die Ausflügler ist morgens um 9 Uhr der alte Hattinger Bahnhof. Von dort steuert ein Bus mit dem Westfälischen Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten als erstes einen Ankerpunkt der Route der Industriekultur an. Bei Besichtigung von Zeche und Stollen erfahren die Teilnehmer quasi nebenbei viel Wissenswertes über die Wiege des Bergbaus im Ruhrgebiet. Schließlich soll es der Sage nach ein Schweinehirte gewesen sein, der die erste Kohle im Wittener Muttental entdeckte und damit die Grundlage für die Industrialisierung legte.

Durch das idyllische Muttental führt die Tour per Bus anschließend weiter nach Wetter-Wengern, wo ein Rundgang durch den Ortskern mit seinen Fachwerkhäusern, der evangelischen Dorfkirche und dem Henriette-Davidis-Museum auf dem Programm steht. Nach Mittagspause und -essen im Westfälischen Hof in Wetter geht es zu Fuß weiter. Die Stationen lauten historische Alte Freiheit und Harkortsee. Am dortigen Anleger wartet das Ausflugsschiff „MS Friedrich Harkort“ und nimmt auf dem Seeweg Kurs Richtung Herdecke. Bei Kaffee und Waffeln genießen die Fahrgäste besten Ausblick auf das Ardeygebirge und die Ruhrhöhen.

Die abschließende Rückreise nach Hattingen dürfte insbesondere für Eisenbahnromantiker ein Höhepunkt sein: In Hagen-Vorhalle besteigen die Teilnehmer die RuhrtalBahn. Die nostalgischen Waggons, die zwischen 1903 und 1950 gebaut wurden, werden am 1. Juli von einer Dampflok gezogen und bieten damit eine ganz besondere Form des Reisens. Kurz nachdem die Bahn das Gelände des Westfälischen Industriemuseums Henrichshütte in Hattingen und die Silhouette des Hochofens passiert hat, schließt sich der Ausflugskreis am Alten Bahnhof. Die EN-Agentur ist sich sicher, am Ende der Tour wird das zufriedene Gesamturteil der Ausflügler „Viel gesehen, viel erlebt, viel gelernt“ lauten.

Die Tour im Überblick

Termin Sonntag, 1. Juli, Dauer 9 bis 16 Uhr, Kosten: 52 Euro/Person, Leistungen: Reiseführung, Fahrten mit der historischen RuhrtalBahn, dem Reisebus und der „MS Friedrich Harkort“, Besichtigung & Stollenführung im Westfälischen Industriemuseum Zeche Nachtigall und  Mittagessen (ohne Getränke), Kaffee und Waffeln. Anmeldungen nimmt die EN-Agentur unter der Telefonnummer 02324/5648 0 entgegen.




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Ennepe-Ruhr-Kreis, Pressestelle, Pressesprecher Ingo Niemann (V.i.S.d.P.), Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
Telefon: 02336/93 2062, Fax: 02336/93 12062
Mail: pressestelle@en-kreis.de, Internet: www.en-kreis.de