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Ausbildungsmesse: Tipps zur Berufswahl im Ausnahmezustand

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03. September 2012
Ausbildungsmesse: Tipps zur Berufswahl im Ausnahmezustand

(pen) Feuerwehrfrau, Polizist, Rockstar - Grundschüler haben noch klare Vorstellungen von ihren Traumberufen. In der Pubertät ist es damit meist vorbei. „Ausgerechnet dann, wenn es darauf ankommt, wird für viele Jugendliche alles andere wichtiger als Schule und Berufseinstieg. Hier sind insbesondere Eltern als Ansprechpartner gefordert“, macht Dr. Gisela Tervooren deutlich. Für die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr steckt sie derzeit mitten in den Vorbereitungen für die Ausbildungsmesse 2012.

Mit einer Veranstaltung speziell für Eltern, aber auch für Großeltern oder andere erwachsene Wegbegleiter wollen die Organisatoren der Messe Antworten auf Fragen rund um Berufswahl und Berufsorientierung von Jugendlichen, die mindestens die siebte Klasse besuchen, liefern. Schauplatz ist am Mittwoch, 19. September, ab 18.00 Uhr die Kulturfabrik Ibach-Haus in Schwelm (Wilhelmstr. 43). Vier Experten rücken ganz unterschiedliche Aspekte in den Blickpunkt, geben Tipps aus ihrer täglichen Praxis und stehen für Gespräche zur Verfügung.

So wirbt Markus Schwandt, Ausbildungsleiter der AVU, für eine Ausbildung direkt vor Ort. Er fragt: „Warum in die Ferne schweifen? Tolle Angebote für eine Ausbildung oder ein Studium gibt es doch direkt vor der Haustür.“ Für die enge Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit spricht sich Birgit Berding-Pütz aus. Ihre klare Botschaft lautet: „Je früher es gelingt in persönlichen Gesprächen Voraussetzungen und Vorstellungen in Einklang zu bringen, desto besser.“

Über den Beitrag, den Schulen beim Übergang ins Berufsleben leisten können, berichtet Realschullehrerin Beate Vohwinkel. Als Studien- und Berufswahlkoordinatorin steht sie den Schülern der Helene-Lohmann-Realschule in Witten seit Jahren als kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung. Michael Hanschmidt vom Büro für Zukunft aus Köln, widmet sich schließlich der Frage, was Eltern und Familie leisten können, wenn es um eine der wichtigsten Lebensentscheidungen geht und wie eine wohlwollende Begleitung aussehen kann. Unsicherheiten seien dabei einerseits durchaus erlaubt, die Berufswahl habe immerhin eine enorme Tragweite. Andererseits müsse bis zum Ende der Schulzeit aber auch klar sein, wie es für jeden Einzelnen weitergehe. Hanschmidts Thema lautet daher „Berufswahl - Wie geht das eigentlich sich zu entscheiden?“

„Die Teilnahme am Eltern- und Familienabend ist sicherlich eine gute Vorbereitung für den Besuch der Ausbildungsmesse“, wirbt Tervooren. Für sie spricht vieles dafür, dass Eltern und Kinder sich am 26. Oktober auch gemeinsam auf den Weg zum Betriebshof der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr in Ennepetal machen. „Zwar ist der Vormittag den Schülern vorbehalten, die sich in Kürze für einen Beruf oder ein Studium entscheiden müssen, ab 14 Uhr stehen die Türen aber für alle Interessierten offen.“

Wer beim Eltern- und Familienabend am 19. September dabei sein möchte, sollte sich vorab kurz anmelden. Ansprechpartnerin ist Mireille Monkos von der agentur mark, Telefon 02331/8003 31, Email: monkos@agenturmark.de.

 

Die Ausbildungsmesse im Internet: www.ausbildungsmesse-en.de.

 

Stichwort Ausbildungsmesse „Für die Zukunft ausbilden“


Seit ihrer Premiere 2009 konnte die Ausbildungsmesse Jahr für Jahr neue Rekordzahlen vermelden. Auch für 2012 können die Organisatoren neue Bestmarken vermelden. Am 26. Oktober werden 160 Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handwerk und Dienstleistung mehr als 180 Berufe vorstellen. Zwischen 8.30 und 17 Uhr werden auf dem Gelände der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (Wuppermannshof 7, Ennepetal) mehr als 7.000 Schüler erwartet.

Die gemeinsam von der agentur mark aus Hagen und der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr organisierte sowie von der Agentur für Arbeit Hagen finanziell unterstützte Messe ist auch bei der Landesregierung in Düsseldorf längst registriert worden. Bei einem Besuch im Kreis gab Guntram Schneider, seinerzeit Minister für Arbeit, Integration und Soziales, zu Protokoll: „Mit der Ausbildungsmesse wird im Ennepe-Ruhr-Kreis ein vorbildlicher und gelungener Beitrag geleistet, um jungen Menschen einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Gleichzeitig ist die Veranstaltung eine Werbeplattform für Unternehmen, die sich ja zukünftig mehr und mehr um Fachkräfte und Nachwuchs bemühen müssen.“




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Ennepe-Ruhr-Kreis, Pressestelle, Pressesprecher Ingo Niemann (V.i.S.d.P.), Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
Telefon: 02336/93 2062, Fax: 02336/93 12062
Mail: pressestelle@en-kreis.de, Internet: www.en-kreis.de