
(pen) Von einem Vorbildcharakter für ganz Nordrhein-Westfalen und von überwältigenden Eindrücken hatte Guntram Schneider, NRW-Minister für Arbeit, Integration und Soziales, gesprochen, als er Ende Oktober die Messe „Für die Zukunft ausbilden“ in Ennepetal besuchte. Warum der Gast aus Düsseldorf sich zu diesem Lob bewogen sah, das lässt jetzt ein Film nachempfinden, den die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, die agentur mark und der Ennepe-Ruhr-Kreis präsentieren.
„Die vier Minuten dokumentieren sehr gut, warum es den Organisatoren trotz aller Arbeit so viel Spaß gemacht hat, eine Messe auf die Beine zu stellen, die den Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten für ihre berufliche Zukunft aufzeigt und die Unternehmer im Wettbewerb um die Fachkräfte von morgen unterstützt“, lobte Landrat Dr. Arnim Brux nach der Premiere des Streifens im Schwelmer Kreishaus.
Schnelle Schnitte, viele Bilder und Interviewpartner, die etwas zu sagen haben, Daniel Aßmann und Jens Krause von der Hattinger Agentur videomotion gelingt es, mit ihrem Werk den Betrachter neugierig zu machen und Interesse zu wecken. „Wir setzen auf Drehpapiere mit originellen Konzepten und auf Ideenreichtum, um am Ende außergewöhnliche Videos abliefern zu können“, geben die beiden, die in jüngster Vergangenheit unter anderem auch für REWE und Woolworth im Einsatz waren, einen Einblick in ihre Arbeit.
Für ihren Film über die Ausbildungsmesse 2012 bedeutet das: Die Statements der Jugendlichen, der Unternehmer und der Messemacher werden jeweils unter ein Motto gestellt. Schülerin Alina trägt en Schild mit der Aufschrift „Ausbildung finden“, Julia Floren von Dorma will „Nachwuchs finden“ und Landrat Dr. Arnim Brux „Zukunft bieten“. Zu hören sind die bekannten Pluspunkte der Ausbildungsmesse. Die Schüler loben die Auswahl unter 180 Berufen und 160 Unternehmen, die Firmenvertreter begrüßen das Angebot, mit dem Nachwuchs ins Gespräch zu kommen und die Eltern sind froh, gemeinsam mit ihren Kindern den ersten Schritt ins Berufsleben planen zu können.
Die Bilder zwischen den Statements wechseln zwischen Nahaufnahmen, Totalen und Kamerafahrten, quasi nebenbei werden einige wesentliche Informationen transportiert. „Gezeigt wird, was sich die Firmen haben einfallen lassen, um die Jugendlichen auf sich aufmerksam zu machen, wie an den Ständen Bewerbungen geprüft und in Sachen Outfit beraten wird. Zudem erfährt der Zuschauer, dass wir Ende Oktober 1.000 Ausbildungsplätze, 2.000 Praktika und 70 duale Studiengänge im Angebot hatten“, zeigen sich auch Jürgen Köder, Geschäftsführer der EN-Agentur, und Erik O. Schulz, agentur mark, mit dem Film zufrieden. Es sei gelungen, die Vielfältigkeit der Ausbildungsmesse pfiffig und sehenswert in bewegten Bildern festzuhalten.
„Natürlich ist der Film ein schönes Dokument über das, was die Messe inzwischen ausmacht und was hier in nur vier Jahren aufgebaut werden konnte. Mit Blick auf 2013 ist er aber auch ein guter Werbeträger und kann sowohl bei Unternehmern als auch Schülern, Lehrern und Eltern die Neugier auf die dann fünfte Auflage wecken“, so Brux. Um das zu erreichen, soll der Film in den Vorbereitungen für die Ausbildungsmesse 2013 eine wichtige Rolle spielen. „Wer nicht so lange warten will, der kann ihn auch bei youtube und facebook sowie auf der Internetseite www.ausbildungsmesse-en.de finden und sehen“, verrät Köder.
Stichwort Ausbildungsmesse „Für die Zukunft ausbilden“
Ende Oktober hatten rund 7.000 Jugendliche aus allen Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises die Messe in Ennepetal besucht. Sie nutzten die Gelegenheit und ließen sich von Vertretern aus rund 160 Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handwerk und Dienstleistung sowie von 6 Hochschulen über mehr als 180 Berufe informieren. Die Messe, die 2009 Premiere hatte, verzeichnete bisher von Jahr zu Jahr neue Rekordzahlen und hat im Kalender vieler Schulen und Unternehmen längst einen festen Platz gefunden. Kein Wunder, schließlich haben einerseits die Schüler die Chance, sich in kurzer Zeit einen Überblick über die von ihnen favorisierten Berufe und Arbeitgeber zu verschaffen. Andererseits können die Unternehmen ihr Angebot offensiv vermarkten und mit ihren Fachkräften von morgen ins Gespräch kommen.