(pen) Rettungsdienst und Katastrophenschutz, das Kommunale Integrationszentrum und das Ehrenamt, Chancen und Herausforderungen des demografischen Wandels - dies waren Themen, die beim Besuch von Dr. Georg Butterwegge und Thomas Voß bei Landrat Dr. Arnim Brux im Schwelmer Kreishaus angesprochen wurden. Der Präsident und der Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Witten, und der Chef der Kreisverwaltung tauschen sich regelmäßig aus und wollen damit auch die gute Kooperation zwischen Kreis und DRK unterstreichen. Brux hob dabei die gute und professionelle Arbeit des DRK im Rettungsdienst und Katastrophenschutz, die für ihn eng zusammengehören, besonders hervor.
„Erfreulicherweise“, berichtete Butterwegge, „stellen sich in unserem Kreisverband und in unseren Ortsvereinen Breckerfeld und Herdecke nach wie vor viele Menschen für die ehrenamtliche Tätigkeit zur Verfügung. Wir sind mitgliederstark, agil und gut aufgestellt. Zudem versuchen wir am Puls der Zeit zu sein und uns neue Möglichkeiten für Kooperationen und zukunftsweisende Aufgaben zu eröffnen.“
Als aktuelles Beispiel nannte er das Autismus-Therapie-Zentrum in Witten, das in wenigen Wochen seine Türen öffnen soll. „Die Resonanz auf dieses für den Ennepe-Ruhr-Kreis völlig neue Angebot, das auch dank der guten Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung realisiert werden konnten, ist bereits jetzt groß. Viele betroffene Eltern sehen darin die Chance, sich zukünftig weite Fahrten in umliegenden Städte oder oftmals lange Wartezeiten ersparen zu können“, berichtete Butterwegge.